Presse

Freier Gartenschau-Eintritt für Kinder

  • 03.05.2017
    Remstal Gartenschau 2019: Einführung RemstalCard, Verkürzung des Zeitraums, keine B29-Sperrung

    Die Gesellschafter der Remstal Gartenschau 2019 einigten sich bei ihrer gestrigen Sitzung auf ein besonderes Highlight für 2019: die RemstalCard. Sie soll zur Gartenschau eingeführt werden und im Jahr 2019 als Dauerkarte für die Remstal Gartenschau fungieren. Ebenfalls besonders: Alle Gesellschafter waren sich einig, dass Familien besonders berücksichtigt werden sollten. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre erhalten daher kostenlosen Eintritt in alle Gartenschaubereiche, Familien zahlen für die RemstalCard 90 Euro, im Vorverkaufszeitraum (September 2018 bis 14. Februar 2019) nur 80 Euro. Die Einzel-karte ist im Vorverkauf für 40 Euro und danach für 45 Euro erhältlich.
    In der RemstalCard enthalten sind alle eintrittspflichtigen Gartenschauflächen. Sie bietet außerdem einen bunten Blumenstrauß an Vergünstigungen für Veranstaltungen, touristische Attraktionen und sonstige Freizeitaktivitäten. „Wir haben mit der RemstalCard ein weiteres verbindendes und tolles Element, das allen Besucherinnen und Besuchern unserer Gartenschau die gesamte Vielfalt unseres schönen Remstals eröffnet“, so der Aufsichtsratsvorsitzende der Gartenschau GmbH und Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer.

    Verkürzter Zeitraum
    Mit großer Mehrheit hat die Gesellschafterversammlung die Verkürzung der Remstal Gartenschau 2019 beschlossen. Der neue Zeitraum ist vom 10. Mai bis 20. Oktober 2019. „Die Verkürzung der Remstal Gartenschau 2019 ist aus vielerlei Hinsicht sinnvoll“, erklärte Thorsten Englert, Geschäftsführer der Remstal Gartenschau GmbH. „Finanziell werden die Kommunen damit entlastet, wir haben jetzt insgesamt noch etwas mehr Vorlaufzeit für die vielen Maßnahmen, die die beteiligten Städte und Gemeinden umsetzen wollen, und das Wetter im Mai ist einfach beständiger. Das wirkt sich positiv auf die Blütenpracht aus, die wir von Anbeginn zeigen wollen.“ Matthias Klopfer freute sich, dass große Einigkeit bei der Entscheidung herrschte: „Die Argumente haben überzeugt. Alle Städte und Gemeinden können jetzt mit der konkreten Umsetzung ihrer Pläne für das Gartenschau-Jahr 2019 beginnen.“

    Keine Sperrung der B29
    Auch die Sperrung der B29 als große Halbzeitveranstaltung der Remstal Gartenschau 2019 wurde gestern in der Gesellschafterversammlung noch einmal diskutiert. Letztendlich wurde sich gegen die Sperrung entschieden. „Das Projekt hätte mit Sicherheit für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Die Absage tut unserer ohnehin außergewöhnlichen Gartenschau aber keinen Abbruch“, sagte Matthias Klopfer.
    Große Zustimmung gab es in der Gesellschafterversammlung für das geplante Maskottchen zur Remstal Gartenschau 2019. Eine Biene soll in verschiedenen Ausführungen das facettenreiche Remstal vertreten. „Die Biene passt perfekt zu unserer Landschaft und der Gartenschau. Sie fliegt von Blume zu Blume, von Ort zu Ort und verbindet somit die 16 Gartenschau-Kommunen miteinander“, erläuterte Geschäftsführer Thorsten Englert. Die Biene solle zudem auch Vorbild sein, selbst in Bewegung zu kom-men und das Remstal zu erkunden.

Gemeinsam Großes schaffen.

  • 14.12.2016
    Die Architektenbüros kommen aus Berlin, Bonn, Frankfurt, Leipzig, München und Stuttgart und hatten gestern alle nur ein Ziel: das Remstal. Die Vorfreude auf das gemeinsame Projekt vereint Architekten und Kommunen.

    Gruppenfoto alles Architektinnen und Architekten des Projekts "16 Stationen" Im Rahmen des Architektenkolloquiums zum Projekt „16 Stationen“ kam es zum ersten Aufeinandertreffen der Kommunen und ihrer zugelosten Architekten.
     
    [Gruppenfoto alles Architektinnen und Architekten des Projekts "16 Stationen"] Es tut sich was. Oder besser: Es tut sich viel! Das Architekturprojekt „16 Stationen“ nimmt Form an. Gestern reisten die Architekten aus ganz Deutschland an, um das Remstal und „ihre Kommune“ kennenzulernen. Empfangen wurden sie im Schorndorfer Rathaus. Dort war die Freude über die Ankunft der Architekturbüros groß. Denn der Weg bis hierhin war kein Spaziergang. Bis alle 16 Gartenschau-Kommunen diesem besonderen Projekt zugestimmt hatten, musste im Vorfeld sowohl seitens der Geschäftsstelle der Remstal Gartenschau als auch durch die 16 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister einiges an Überzeugungsarbeit geleistet werden, so Matthias Klopfer, Oberbürgermeister der Stadt Schorndorf und Aufsichtsratsvorsitzender der Remstal Gartenschau 2019 GmbH. „Die Verständigung auf das Architekturprojekt „16 Stationen“ ist eine sehr große Leistung der Politik, da es hauptsächlich auf gegenseitigem Vertrauen basiert,“ betonte er und war sichtlich stolz, dass jede der 16 Gartenschau-Kommunen bereit war, diesen Vertrauensvorschuss einzubringen.
    Gestern bekam das besondere Architekturprojekt nun im wahrsten Sinne des Wortes „ein Gesicht“ – und ein sehr Sympathisches dazu! Aus Berlin, Bonn, Frankfurt, Leipzig, München und Stuttgart waren insgesamt 20 Architektinnen und Architekten der 16 namhaften Büros für das Architektenkolloquium angereist, die sich auf die architektonische Auseinandersetzung mit den Remstal-Orten freuen. Thomas Bopp, Vorsitzender des Verbands Region Stuttgart, formulierte treffend: „Heute ist das Remstal der Mittelpunkt der deutschen Architektur.“ Geschäftsführer Thorsten Englert nutzte die Chance, um das Konzept der Remstal Gartenschau 2019 nochmals vorzustellen. Er betonte, dass die interkommunalen Projekte wie auch das Architekturprojekt „16 Stationen“ das Herzstück und die Klammer der Gartenschau 2019 seien. „Mit der Remstal Gartenschau 2019 bekommen 16 Kommunen die Möglichkeit gemeinsam etwas Großes zu schaffen. Auch Sie, die 16 Architekturbüros, haben diese Aufgabe und Chance zugleich, gemeinsam etwas Einmaliges zu realisieren“, so Thorsten Englert. Dass die 16 Stationen nicht nur das Remstal, sondern darüber hinaus die gesamte Region Stuttgart aufwerten und damit von großer Bedeutung seien, darüber waren sich Thomas Bopp und Thomas Kiwitt vom Verband Region Stuttgart einig.
    Bei der konkreten Umsetzung der individuellen Stationen werden seitens der Projektverantwortlichen drei grundlegende Vorgaben gemacht: Das konzipierte Bauwerk muss als verbindendes Element eine weiße Farbgebung haben, es muss sich in die Umgebung einbetten und innerhalb eines vordefinierte Kostenrahmens realisierbar sein. Kuratorin Jóurnn Ragnarsdóttir betonte: „Mit dem Projekt „16 Stationen“ haben Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, die einzigartige Chance, sich tatsächlich mit dem Landschaftsraum und dem individuellen Ort auseinanderzusetzen, dessen Einzigartigkeit herauszuarbeiten und selbst neu zu interpretieren.“ Dass dieses Projekt für die Kuratorin eine echte Herzensangelegenheit ist, war deutlich zu spüren. Mit den 16 architektonischen Unikaten könne ein baukulturellen Impuls für die Architektur im Remstal gesetzt werden, vor allem aber würden neue (Frei-)Räume entstehen, die für die Bürger, für alle Bürger, sein sollen. Dies war DAI-Preisträgerin Jóurnn Ragnarsdóttir wichtig.
    Im Anschluss an die Einführungsveranstaltung startete die Besichtigungstour zu den kommunalen Standorten. Dort wurden die Architektinnen und Architekten schon erwartet und herzlich willkommen geheißen. „Heute nehmen wir viele Sinneseindrücke vom schönen Remstal mit nach Hause. Wir freuen uns Teil dieses spannenden Projekts sein zu dürfen!“, so resümiert Alfred Nieuwenhuizen, Geschäftsführer von Staab Architekten aus Berlin, die eine Station für Böbingen entwerfen werden. Auch seitens der Geschäftsstelle freute man sich über die durchweg positive Stimmung, den erfolgreichen Tag und ist schon sehr gespannt auf die Entwürfe, die Ende März der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen.

Jedes Los ein Gewinn – 16 namhafte Architekturbüros für die 16 Kommunen der Remstal Gartenschau 2019.

  • 13.12.2016
    Das Engagement aller 16 Gartenschau-Kommunen beim interkommunalen Architekturprojekt „16 Stationen“ zahlt sich aus: 16 Spitzenarchitekten konnten für das einmalige Projekt gewonnen werden.

    Gruppenfoto der 16 Bürgermeister nach der Zulosung der Architekten auf die kommunalen Standorte Im Jahr 2019 findet die Remstal Gartenschau statt, doch bereits gestern fiel der Startschuss für das spannende interkommunale Projekt: das Architekturprojekt „16 Stationen“. Mittels Losverfahren wurde entschieden, welche Kommune sich auf die Zusammenarbeit mit welchem Architekturbüro freuen darf. Dabei war von vornherein klar, dass jeder jubeln darf. Schließlich konnten 16 der renommiertesten deutschen Architekturbüros für das Projekt gewonnen werden.

    [Gruppenfoto der 16 Bürgermeister nach der Zulosung der Architekten auf die kommunalen Standorte] Zum Ende der Gesellschafter-Versammlung wurde es noch einmal still im großen Sitzungssaal der Stadt Schorndorf. Eine Mischung aus Vorfreude und Anspannung war in den Gesichtern der Oberbürgermeister, der Oberbürgermeisterin und der Bürgermeister der Remstal Gartenschau-Kommunen zu lesen. Jeder wollte wissen, welches Architekturbüro sich der Station seiner Kommune annehmen und den jeweiligen Standort besonders in Szene setzen wird. Die Losbox, gefüllt mit 16 dunkelblauen Umschlägen, trug zur Dramaturgie bei und machte die Zulosung der Architekten auf die kommunalen Standorte zu einem besonderen Moment. Auf diesen hatte man vor allem seitens der Remstal Gartenschau-Geschäftsstelle hingefiebert, so Geschäftsführer Thorsten Englert. Schließlich wurde bereits viel Engagement und Herzblut in das einzigartige Projekt investiert. Umso glücklicher sei man nun darüber, dass alle 16 Gartenschau-Kommunen mit dabei sind. „Wir sind stolz mit den ‚16 Stationen‘ so qualitativ hochwertige Architekturprojekte für die Remstal Gartenschau 2019 – und darüber hinaus – realisieren zu können. Sie werden unsere 16 Remstal-Kommunen auf ganz besondere Weise miteinander verknüpfen und eine Geschichte erzählen, die überregionale Strahlkraft haben wird.“ Auch die Kuratorin, Jórunn Ragnarsdóttir, ist von dem Erfolg des Projektes überzeugt: „Der Gedanke, die Orte des Landschaftsraums Remstal durch einzelne kleine Architekturinterventionen zu bestücken, ist eine hervorragende Idee. Sie eröffnet die Möglichkeit mit den 16 Städten und Gemeinden eine Einheit in der Vielfalt zu schaffen. Im Vergleich zu den Gartenschauen der letzten Dekaden verfügt das Remstal damit über ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal. Ähnliche Beispiele sind mir nicht bekannt.“ Matthias Klopfer, Oberbürgermeister der Stadt Schorndorf und Aufsichtsratsvorsitzender der Remstal Gartenschau 2019 GmbH, machte bei der Begrüßung und Vorstellung von Frau Ragnarsdóttir deutlich, dass schon die Kuration des Projekts durch die Stuttgarter Architektin eine hohe Ehre sei. Die gebürtige Isländerin wurde im September diesen Jahres mit dem Großen DAI Preis für Baukultur für ihr Lebenswerk geehrt.
    Bei der Ziehung der Lose folgte man dem natürlichen Verlauf der Rems: Beginnend mit der Quelle bis hin zur Mündung durften die Oberbürgermeister, die Oberbürgermeisterin und die Bürgermeister sich für einen der dunkelblauen Umschlag in der Losbox entscheiden. Folgende Zuordnung ergab sich durch dieses Verfahren:
     
    Essingen – Harris + Kurrle Architekten, Stuttgart
    Mögglingen – Brandlhuber +, Berlin
    Böbingen an der Rems – Staab Architekten, Berlin
    Schwäbisch Gmünd – Florian Nagler Architekten, München
    Lorch – Hild und K Architekten, München
    Plüderhausen – Uwe Schröder Architekt, Bonn
    Urbach – Achim Menges / Jan Knippers, Stuttgart
    Schorndorf – Schneider+Schumacher, Frankfurt am Main
    Winterbach – Burger Rudacs Architekten, München
    Remshalden – Schulz und Schulz, Leipzig
    Weinstadt – su und z Architekten, München
    Korb – Studio Rauch, München
    Kernen im Remstal – Kuehn Malvezzi, Berlin
    Fellbach – Barkow Leibinger, Berlin
    Waiblingen – Jürgen Mayer H. und Partner, Berlin
    Remseck am Neckar – Christoph Mäckler Architekten, Frankfurt am Main
     
    Alle Bürgermeister sind mehr als zufrieden mit den Ergebnissen der Zulosung. Man war einer Meinung, dass jedes Los einem Gewinn entsprochen hätte. Für jede einzelne Remstal Gartenschau-Kommunen, vor allem aber auch für das Remstal insgesamt, sei das Projekt eine einmalige Chance. „Eine solch große Gruppe renommierter Architektinnen und Architekten aus ganz Deutschland kommt nicht alle Tage ins Remstal. Wir sind schon sehr auf die Ergebnisse gespannt,“ freut sich Bürgermeister Hofer aus der Quellgemeinde Essingen.
    Bereits heute steht das erste Kennenlernen mit den Architekten an. Im Rahmen des Architektenkolloquiums kommen alle zusammen ins Remstal, um die Kommunen und ihre Standorte zu besichtigen. Ende Februar 2017 müssen die ersten Entwürfe eingereicht werden. Diese werden dann im Rahmen einer Ausstellung Ende März 2017 der Öffentlichkeit präsentiert. „Ein spannender Termin, auf den man sich heute schon freuen darf“, so Thorsten Englert.

Gemeinsam antreten - 270 Kilometer von Gartenschau zu Gartenschau

  • Delegation radelte drei Tage unter dem Motto „Gemeinsam antreten“
    Remstal, 12.8.2016
     
    Bei der dreitägigen Proberadtour von Wassertrüdingen über das Remstal bis nach Heilbronn sind neue und intensive Verbindungen entstanden zwischen den Ausrichtern der drei Gartenschauen im Jahr 2019. Nach 270 Kilometern mit 24 Zwischenstopps in allen Gartenschau-Orten sowie bei Partnern kamen alle Radfahrer zufrieden auf dem Gelände der BUGA in Heilbronn an. Beim Zieleinlauf waren sich die Beteiligten einig, dass aus der gemeinsamen Radtour weitere Verbindungen und Kooperationen erwachsen werden.
     

    Zur gemeinsamen Radtour haben sich 12 Geschäftsführer, Oberbürgermeister und Bürgermeister mit weiteren Vertretern von Remstalkommunen und Partnerorganisationen zur großen Gartenschau-Gemeinschaft vereint. Die inhaltliche und räumliche Verbundenheit symbolisierte das einheitliche Trikot der Delegationen mit dem mehrdeutigen Motto „Gemeinsam antreten“. Am Ende der dreitägigen Radtour waren sich alle Teilnehmer einig, dass zusammengewachsen ist, was zusammengehört. Weitere Kooperationen sollen folgen und die Idee eines gemeinsamen Gartenschau-Radweges soll bis 2019 umgesetzt werden.
    Bei den Zwischenstopps in allen Gartenschau-Orten und bei Partnerorganisationen wurde die Delegation herzlich empfangen und verpflegt, was sich auch in tausenden Fotos und über 250 Würstchen und Müsliriegeln widerspiegelt.
    Am ersten Tag des Radweg-Events führte die Strecke von Wassertrüdingen über den Schlosspark Dennenlohe nach Dinkelsbühl und Aalen, um abends in Essingen an der Rems-Quelle zu enden. Am zweiten Tag wurde das Remstal von der Quelle bis zur Mündung in den Neckar auf dem Remstal-Radweg erobert – mit Zwischenstopps in allen 16 Gartenschau-Kommunen. Am dritten Tag führte der Neckartal-Radweg die Vertreter der Gartenschauen von Remseck am Neckar übers Blühende Barock in Ludwigsburg zur Schillerstadt Marbach und abschließend nach Heilbronn auf das BUGA-Gelände.
     
     
    Ablauf und Partner
     
    Die Delegation bestand aus Vertretern der drei Gartenschauen. Sie wurden im Laufe der drei Tage unterstützt durch weitere Gartenschau-Vertreter und Partner, die vor Ort begrüßten oder mit aufs Rad stiegen. Nach dem Kennenlernen am Vorabend im Sonnenuhrenpark in Wassertrüdingen wurde die Gruppe am Morgen des 9. August vor dem Rathaus auf die Strecke geschickt, was für die stellvertretende Bürgermeisterin Monika Breit der Anstoß zum nachhaltigen Zusammenwachsen im Radtourismus ist. In Dennenlohe empfing Baron von Süßkind die Radfahrer in seinem 26 Hektar großen und stetig wachsenden Schlosspark. Bei mittäglicher Weißwurst-Stärkung in Dinkelsbühl begrüßte Tourismus-Chef Günter Schürlein die vom Regen durchnässten Fahrer mit Trompeter und Marketenderin im historischen Kostüm. In Dinkelsbühl profitiert man als touristischer Magnet noch heute von der Gartenschau des Jahres 1988. Im Limesmuseum in Aalen begrüßte Oberbürgermeister Thilo Rentschler, Vorsitzender des Verein Deutsche Limes-Straße, die Gruppe mit Römerin und Legionär. Am Thema Gartenschau hat Rentschler nicht nur als starke „Scharnierfunktion“ für die Remstal Gartenschau 2019 Interesse – weiß er doch um die positive Entwicklung einer Stadt durch eine Gartenschau. Die Remstäler werden in 2019 auch von der hohen Attraktivität Aalens profitieren, sind sich die Kollegen aus dem Remstal einig. Nach einem kurzen Stopp im Schlosspark der Gemeinde Essingen konnten sich die Radfahrer nach 108 Kilometern an der Fischzucht nahe der Rems-Quelle in Essingen stärken.
     
    Den Startschuss gaben am folgenden Morgen der Musikverein Essingen und Bürgermeister Wolfgang Hofer gemeinsam mit der Ersten Landesbeamtin des Ostalbkreises, Gabriele Seefried. Mit einem Energie-Verpflegungskorb schickte sie die Vertreter der drei Gartenschauen auf den Remstalradweg und lobte die Radweg-Kooperation, mit der zusammengefügt wird, was zusammenpasst.
    Ein paar Kilometer weiter, ab dem Marktbrunnen in Mögglingen, wurden die Radfahrer von Bürgermeister Schlenker begleitet. Der stellvertretende Bürgermeister Dr. Peter Högerle gab den Gästen in Böbingen einen Ausblick auf den neuen Bürgerpark am Alten Bahndamm, bevor Schwäbisch Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold die Gruppe bis auf seinen Marktplatz geleitete. Nach einer musikalisch umrahmten Stärkung ging es – ab jetzt begleitet von Sonnenschein – weiter zum geografischen Rems-Mittelpunkt in Lorch-Waldhausen, wo Bürgermeister Bühler für einen Ausblick auf die Pläne für die Gartenschau sorgte. Am Badesee in Plüderhausen begrüßte der mitradelnde Bürgermeister Andreas Schaffer den Vertreter der Rems-Murr-Kreises, Dr. Peter Zaar, der mit seinem Fahrrad durch den Landkreis bis nach Waiblingen begleitete. Nach einem Fernglas-Blick zum Bergrutsch in Urbach lud Oberbürgermeister Matthias Klopfer seine Kollegen zur Mittagsrast in Schorndorf ein mitten im Sportpark Rems, einem der Schlüsselprojekte der Daimlerstadt. Unterstützt von radelnden Redakteuren und Mitarbeitern der Remstal Gartenschau 2019 GmbH führte der Remstalradweg weiter nach Winterbach zur Begrüßung durch den stellvertretenden Bürgermeister Rudolf Rörich. Der Weltgarten mit Schauweinberg in Remshalden sorgte bei den Gästen aus Heilbronn für ein erstes Tagesfazit „Im Remstal gibt es so viel zu entdecken von kleinen Raritäten bis großen Highlights, dass ich bestimmt nicht zum letzten Mal mit dem Fahrrad hier war“, so Berthold Stückle von der BUGA Heilbronn. Am einzigen Steinzeitmuseum des Remstals, in Korb-Kleinheppach erläuterte Ortsvorsteher Gerhard Liebhard die Pläne für einen Neubau mit Dorfplatzumgestaltung, bevor der Garten der Sinne in Weinstadt-Beutelsbach durch Ehrenamtliche vorgestellt wurde.
     
    Einmal die Rems-Seite gewechselt, ging es weiter nach Kernen-Stetten in den Schlosspark. Dort empfingen Dietmar Prexl, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Diakonie Stetten, und Horst Schaal, Bauamtsleiter der Gemeinde Kernen im Remstal, ihren Bürgermeister Stefan Altenberger mit dessen radelnden Kollegen. Bei Kaffee unterm Kastanienbaum schweifte der Blick zur Yburg und den vielseitigen Umgestaltungsplänen für den Schlosspark. Im nahe gelegenen Fellbach führte die Kulturamtsleiterin Christa Linsenmaier-Wolf die Sportler kurz durch die Triennale Kleinplastik in der Alten Kelter, deren Thema dieses Jahr „Food“ ist. Zu genau solchem ging es anschließend weiter über die Talaue Waiblingen und bis nach Remseck am Neckar. An der Rems-Mündung endete der Tag nach knapp 100 Kilometern, mit vielen Eindrücken samt bester Verpflegung in den 16 Gartenschau-Orten des Remstals.
     
    Der dritte Tag begann mit einem Aufwärmtraining am Remsstrand, für das der Verband Region Stuttgart eigens eine Trainerin engagiert hatte. Gut aufgewärmt nahm die Delegation – unterstützt durch die Regionaldirektorin Dr. Nicola Schelling – ein sportliches Tempo auf bis zum Blühenden Barock in Ludwigsburg. Direktor Volker Kugel stand mit Fahrrad parat zur Begrüßung seiner Kollegen. Er unterstützt den Gedanken, dass Gartenschauen keine Konkurrenz-, sondern Partner-Veranstaltungen sind, die gemeinsam ein positives Gefühl für Gartenschauen schaffen und pflegen. Am Wasser entlang führte die Strecke weiter zur Schillerstadt Marbach am Neckar, die gemeinsam mit Benningen am Neckar den Gedanken an eine kleine Gartenschau hegt. Die Kollegen aus dem Remstal machten einstimmig Mut für ein Projekt, bei dem vieles zusammenwachsen kann. Nach der Begrüßung durch den Ersten Beigeordneten Gerhard Heim ging es auf der längsten Etappe des Tages weiter nach Heilbronn. Zur Zieleinfahrt auf dem BUGA-Gelände lachten neben der Sonne auch BUGA-Geschäftsführer Hanspeter Faas und alle Radfahrer aus Wassertrüdingen, dem Remstal und Heilbronn.
     
    In den letzten drei Tagen, so waren sich alle Teilnehmer abschließend einig, ist vieles zusammengewachsen. Aus dem persönlichen Kennenlernen und zahlreichen Eindrücken in den beteiligten Orten sind neue Ideen erwachsen für die kommenden Jahre – von sportlichen Aktionen über Marketing-Kooperationen bis zum gemeinsamen Gartenschau-Radweg. Im Jahr 2019 sollen alle Fahrradfreunde die drei Gartenschauen radelnd entdecken können auf einem gemeinsam ausgeschilderten Radweg.

Zweite Stallwächterparty im Remstal

  • Netzwerktreffen zur Remstal Gartenschau 2019 in der Glockenkelter in Kernen
    Remstal, 5. August 2016

    Zum zweiten Mal trafen sich geladene Vertreter aus Politik, Medien und Wirtschaft zur Stallwächterparty im Remstal. Die drei Gartenschau-Kommunen Fellbach, Kernen und Weinstadt hatten gemeinsam nach Kernen im Remstal eingeladen. Bei der Netzwerkveranstaltung standen die erste interkommunale Gartenschau, die Remstal Gartenschau 2019, und der Austausch im Mittelpunkt. Unter den Gästen waren Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch, zahlreiche Europa-, Bundes- und Landtagsabgeordnete, Vertreter der 16 Remstal-Kommunen und ihrer Partner sowie Gäste aus Sport, Medien und Gesellschaft.
     
    Mit der Yburg war der geeignete Veranstaltungsort mit Blick auf die drei ausrichtenden Kommunen Fellbach, Kernen und Weinstadt gewählt. Doch dann kam es anders: Die abendliche Veranstaltung wurde wegen Dauerregens kurzerhand in die nahegelegene Glockenkelter verlegt.
     
    Bürgermeister Stefan Altenberger begrüßte die 220 geladenen Gäste in der regensicheren Glockenkelter in Kernen: „Die gute Stimmung lassen wir Remstäler und unsere Gäste uns nicht nehmen, das war schon im letzten Jahr so, als ein Unwetter über die Stallwächterparty in Schorndorf zog. Schließlich geht es bei der ersten interkommunalen Gartenschau um das Miteinander und das gemeinsame Ziel.“ Bürgermeister Altenberger dankte seinen Kollegen, Oberbürgermeister Christoph Palm und Oberbürgermeister Jürgen Oswald sowie deren Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit. „Das ist gelebte Gemeinschaft über Ortsgrenzen hinweg. Diese zeigt sich auch bei den Partnern. Ich danke den Sponsoren des heutigen Abends sowie den Wengertern unserer drei Weinbaugemeinden und der Fachjury für die Zusammenarbeit mit dem in Glas festgehaltenen Ergebnis „Weiß von hier“. Der erste Gartenschau-Wein wurde anschließend erstmals ausgeschenkt.
     
    Die Stallwächterparty im Remstal dient neben dem gegenseitigen Kennenlernen auch dem Austausch und Netzwerken in Bezug auf die Remstal Gartenschau 2019. In angenehmer Atmosphäre kommen Vertreter der 16 Kommunen und ihrer Gemeinderäte mit Gästen aus Politik, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft ins Gespräch.
     
    Für Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch zeigen sich auch in dieser Veranstaltung die Zutaten für den Erfolg der ersten interkommunalen Gartenschau. „Wenn ich sehe, wie Sie im Remstal an einem Strang ziehen und sich vernetzen, dann bin ich begeistert. Das Jahr 2019 wird im Remstal sicherlich eine moderne Gartenschau, bei der Menschen die Landschaft und alle Facetten des Remstals entdecken und gern wiederkommen.“ Staatssekretärin Gurr-Hirsch betonte gegenüber den Vertretern der Remstal-Kommunen: „Sie haben uns, das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, an Ihrer Seite, um diese Gartenschau und das Remstal zum Leuchten zu bringen.“
     
    Der Schorndorfer Oberbürgermeister Matthias Klopfer dankte als Aufsichtsratsvorsitzender der Remstal Gartenschau 2019 GmbH den drei Kommunen für die Ausrichtung der zweiten Stallwächterparty. „Sie zeigen uns, wie interkommunale Zusammenarbeit im Remstal gelingt.“ Er betonte, dass das Jahr 2019 für das Remstal, die Region und das Land Baden-Württemberg spannend wird. „Eine interkommunale Gartenschau auf die Beine zu stellen kann herausfordernd sein – jeden Tag neue Ideen, Diskussionen und Termine – aber wir bekommen das hin. Auch dank unserer starken Partner wie dem Verband Region Stuttgart.“ Matthias Klopfer endete mit einem Ausblick auf 2019 „Wir werden das Remstal zur Naherholungs- und Genießer-Region Nummer eins in der Region Stuttgart machen. Dafür und für die rund 3 Millionen Menschen in der Region investieren wir alle miteinander viel.“
     
    Zur weiteren Stärkung des interkommunalen Miteinanders findet die Stallwächterparty bis 2019 jährlich an wechselnden Orten im Remstal statt. Nach dem Auftakt in 2015 in Schorndorf und der diesjährigen Stallwächterparty in Kernen im Remstal wird nächstes Jahr das Obere Remstal Gastgeber sein. „Die interkommunale Idee unserer Gartenschau bietet so viel Potenzial für das Remstal, dass wir uns nicht genug miteinander vernetzen können“, so Bürgermeister Wolfgang Hofer, der nächstes Jahr zusammen mit seinen Nachbarkommunen nach Essingen in den Schlosspark einladen wird.

Gemeinsam antreten

  • Delegationen der drei Gartenschauen des Jahres 2019 verbinden sich radelnd vom 9.-11.8.2016
    Remstal, 3.8.2016

    Zwischen dem bayerischen Wassertrüdingen, dem Remstal und Heilbronn gibt es gleich zwei starke Verbindungen: An allen drei Orten findet im Jahr eine Gartenschau statt und alle drei liegen in „Fahrradnähe“ zueinander. Die inhaltliche und räumliche Nähe wird schon jetzt deutlich mit einem gemeinsamen Radweg-Event. Anfang August radeln Delegationen der drei Gartenschauen gemeinsam vom bayerischen Wassertrüdingen übers Remstal bis nach Heilbronn. Für die gemeinsame Fahrt auf der 230 Kilometer langen Strecke sind drei Tage notwendig, damit in jedem Gartenschau-Ort und bei Partnerorganisationen kurz Station gemacht werden kann.
     
    Wenn sich Vertreter der drei Gartenschauen des Jahres 2019 vom 9. bis11. August 2016 in ihren Fahrradsattel schwingen, dann warten 230 Kilometer Radweg, 24 Stationen und so mancher Höhenmeter. Unter dem Motto „Gemeinsam antreten“ verbinden sich 15 Geschäftsführer, Oberbürgermeister und Bürgermeister mit weiteren Vertretern von Remstalkommunen und Partnerorganisationen zur großen Gartenschau-Gemeinschaft. Die inhaltliche und räumliche Verbundenheit symbolisiert das einheitliche Trikot der Delegationen mit dem Motto „Gemeinsam antreten“.
     
    Das „Proberadeln“ auf vorhandenen Radwegen zwischen Wassertrüdingen, Remstal und Heilbronn dient gleichzeitig dem Austausch mit Partnern entlang des Weges wie dem Schlosspark Dennenlohe, den Städten Dinkelsbühl und Aalen, den Landkreisen, dem Blühenden Barock Ludwigsburg und der Schillerstadt Marbach. Bei Zwischenstopps in allen Gartenschau-Orten und bei Partnerorganisationen bleibt Zeit für ein Foto und einen Blick auf die Planungen und Gartenschau-Highlights vor Ort. Für das Jahr 2019 könnte ein gemeinsamer Radweg ausgeschildert werden, damit Fahrradfreunde sich alle drei Gartenschauen „erradeln“ können.

    Am ersten Tag des diesjährigen Radweg-Events führt die Strecke von Wassertrüdingen über den Schlosspark Dennenlohe nach Dinkelsbühl und Aalen, um abends in Essingen an der Rems-Quelle zu enden. Am zweiten Tag wird das Remstal von der Quelle bis zur Mündung in den Neckar auf dem Remstal-Radweg erobert mit Zwischenstopps in allen 16 Gartenschau-Kommunen. Am dritten Tag führt der Neckartal-Radweg die Vertreter der Gartenschauen von Remseck am Neckar übers Blühende Barock in Ludwigsburg zur Schillerstadt Marbach und abschließend nach Heilbronn aufs BUGA-Gelände.
     
    Delegation und Partner
     
    Die Delegation besteht aus Vertretern der drei Gartenschauen. Sie werden im Laufe der drei Tage unterstützt durch weitere Gartenschau-Vertreter und Partner, die vor Ort begrüßen oder mit aufs Rad steigen. In Aalen wird Oberbürgermeister Rentschler die Delegation empfangen, in den Landkreisen Ostalb, Remstal und Ludwigsburg radeln Vertreter mit, Regionaldirektorin Dr. Schelling unterstützt die Radler von Remseck am Neckar bis Marbach, vor dem Blühenden Barock begrüßt Direktor Kugel und in Heilbronn nimmt BUGA-Geschäftsführer Faas die Sportler nach 230 Kilometern auf dem BUGA-Gelände in Empfang. Der Württembergische Radsportverband begleitet das Radweg-Event als starker Partner vor Ort. Im Jahr 2019 könnten alle Fahrradfreunde die drei Gartenschauen radeln entdecken auf einem gemeinsam ausgeschilderten Radweg.
     
    Gartenschau Wassertrüdingen
    Peter Schubert, Geschäftsführer
    Robert Sitzmann, Geschäftsführer
    Remstal Gartenschau 2019 GmbH
    Oberbürgermeister Matthias Klopfer, Aufsichtsratsvorsitzender
    Thorsten Englert, Geschäftsführer
    Manfred Beier, Geschäftsbereichsleiter Mobilität
    Bürgermeister Stefan Altenberger, Kernen im Remstal
    Jens Mohrmann, Geschäftsführer Schwabenlandhalle Tourismus GmbH
    Bürgermeister Andreas Schaffer, Plüderhausen
    Oberbürgermeister Dirk Schönberger, Remseck am Neckar
    Carsten Scholz, Landratsamt Ludwigsburg, Fachbereich Umwelt
    BUGA Heilbronn GmbH
    Jan Fries, Stadtausstellung Neckarbogen
    Berthold Stückle, Leiter Projektmanagement und Betrieb


Weiß von hier

  • Fellbach, Kernen und Weinstadt präsentieren ersten Wein zur Remstal Gartenschau 2019
    Remstal, 28.7.2016

    Das Remstal ist bekannt für seine Vielfalt an Obst- und Weingärten. In Vorfreude auf die erste interkommunale Gartenschau haben drei Kommunen gemeinsam eine erste Weißwein-Cuvée entwickelt und abgefüllt. Die Idee zum gemeinsamen Wein entstand anlässlich der zweiten Stallwächterparty, die dieses Jahr von Fellbach, Kernen und Weinstadt ausgerichtet wird. Mit professioneller Begleitung durch eine Jury ist eine Cuvée aus Weißweinen der drei Orte entstanden, deren Name und Etikett ein Bekenntnis zum Remstal und zur Remstal Gartenschau 2019 ist: Weiß von hier.
     

    Oberbürgermeister Jürgen Oswald begrüßte am 28. Juli die Pressevertreter und Jurymitglieder zur Präsentation des Weins im Beutelsbacher Heiligenkeller. „Wenn drei Weinbaugemeinden gemeinsame Sache machen, dann liegt eine Wein-Cuvée nahe. Die Wengerter unserer drei Orte haben sich am Projekt beteiligt und uns gezeigt, dass sie Spaß an gemeinsamen Produkten haben.“ Das erste Ergebnis ist eine Cuvée aus den fünf Weinsorten Riesling, Muskateller, Silvaner, Sauvignon blanc und Chardonnay von vier Weingütern aus Fellbach, Kernen und Weinstadt.
     
    Bürgermeister Stefan Altenberger aus Kernen im Remstal findet die Idee zum gemeinsamen Wein logisch: „Drei Weinbaugemeinden, hochkarätige Wengerter, eine gemeinsame Gartenschau – das sind die Zutaten zu einem Weißwein von hier. Das spiegelt sich auch im Namen „Weiß von hier“ und dem Etikett mit Gartenschau-Logo wieder. Fünf Weinsorten von vier Weingütern aus drei Weinorten für die gemeinsame Vorfreude auf eine Gartenschau – diese Rechnung geht auf.“
     
    Für Christoph Palm, Oberbürgermeister der Stadt Fellbach, ist der Wein „das beste Symbol für die gute Zusammenarbeit im Remstal, die sich seit der Bewerbung um die erste interkommunale Gartenschau stetig weiterentwickelt.“ Er ist sich sicher, dass im Remstal bis 2019 noch viele Genuss-Produkte entwickelt werden, denn „dieser Weißwein wird bis 2019 längst getrunken sein.“ In seinen Genuss können die Remstäler bei den nächsten Veranstaltungen zur Gartenschau oder in den 16 Remstal-Kommunen kommen, zum Beispiel beim Neujahrsempfang oder Ehrungen.
     
    Oberbürgermeister Matthias Klopfer, der Aufsichtsratsvorsitzende der Remstal Gartenschau 2019 GmbH freut sich über die Kreativität und das Engagement im Remstal. „Diese Weißwein-Cuvée ist der Auftakt für eine ganze Genuss-Edition, die in guter Zusammenarbeit zwischen den Kommunen des Remstals, der Remstal Gartenschau 2019 GmbH und weiteren Partnern aus Obstbau, Weinbau und Tourismus entstehen wird.“
     
    Ideen für weitere Remstal-Produkte hat die Jury bereits entwickelt. „Wir denken nicht nur an eine Neuauflage des Weißweins, sondern auch schon an Rotwein oder Apfel-Secco“, so Dr. Dieter Blankenhorn von der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg.
    Den Gastronomen Markus Polinski hat als Jurymitglieder die Aussicht auf weitere Produkte sofort begeistert. „Damit präsentiert sich das Remstal in den kommenden Jahren und bei der Gartenschau 2019 als starkes Genießertal von Essingen bis Remseck am Neckar. Wir Gastronomen werden uns ebenfalls einbringen.“ Während der 205 Tage langen Gartenschau soll sich beispielsweise das Thema Walnüsse remstalweit in Gerichten wiederfinden.
    Auch Andreas Braun, Geschäftsführer der Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg gefällt die Idee einer Genuss-Edition aus dem Remstal. „Mit dem Namen Weiß von hier ist der passende Grundstein für eine Fortsetzung und Vermarktung gelegt. Der Name betont die regionale Herkunft des Weines als Bekenntnis zum Remstal.“ Für ihn ist das Remstal kulinarisch etwas ganz Besonderes, das beispielhaft für das Genießerland Baden-Württemberg steht.
     
    Die Jury wurde geleitet von Dr. Günter Bäder, Direktor der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg. Weitere Jurymitglieder waren Dr. Dieter Blankenhorn, Leiter Kellerwirtschaft/ Önologie der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg, Andreas Braun, Geschäftsfürer der Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg sowie für die Gastronomen des Remstals Markus Polinski, Lamm Hebsack. Die mehrstündige Jurysitzung fand ruhig und konzentriert im Labor von Werner Seibold, Kellermeister der Fellbacher Weingärtner eG, statt.
    Das Ergebnis – so die Jury einstimmig – ist ein Weißwein, der sowohl den gewünschten Anspruch an Qualität als auch an Stilistik erfüllt. Eine Cuvee mit schöner Aromatik, geschmeidig und dennoch frisch am Gaumen. Ein Wein, der sowohl zum Essen als auch danach schmeckt.
     
    Oberbürgermeister Palm dankte der Jury abschließend für ihr Engagement und die Bündelung des Fachwissens aus Wein, Gastronomie und Tourismus. „Ein neues Produkt zu erschaffen erfordert Fantasie aufgrund der hohen Komplexität von Wein. Sie haben keine Addition durchgeführt, sondern eine Rechnung mit vielen Unbekannten, deren Ergebnis viele begeistern wird und Lust auf mehr weckt.“

Minister Hauk informiert sich über Gartenschau

  • Minister ist beim Gesellschafter-Workshop beeindruckt von interkommunaler Zusammenarbeit
    Remstal, 25. Juli 2016

    Der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, nutzte den Gesellschafter-Workshop der Remstal Gartenschau 2019, um sich über die aktuellen Entwicklungen im Remstal zu informieren. Aufsichtsratsvorsitzender Klopfer dankte dem Minister für seine Begleitung der Remstal Gartenschau 2019 seit der Bewerbung vor zehn Jahren. Minister Hauk betonte die landesweite Vorbildfunktion des Remstals: „Schon bei der Bewerbung haben Sie alle über den eigenen Kirchturm hinaus gedacht. Mit ihren vielen Kooperation werden Sie im Remstal Verbindendes und Bleibendes schaffen, auch über 2019 hinaus.“
     
    Am 22. Juli trafen sich die Gesellschafter der Remstal Gartenschau 2019 GmbH in großer Runde auf der diesjährigen Landesgartenschau in Öhringen. Im Zentrum der Arbeitssitzung standen die interkommunalen Projekte, ein gemeinsames Kunstprojekt im öffentlichen Raum sowie planerische Gesamtideen und die Marketingstrategie für das Remstal. Minister Peter Hauk verfolgt mit Spannung die Entwicklung der ersten interkommunalen Gartenschau. „Ich finde Ihr Projekt super. Wir als Landesregierung unterstützen Sie dabei, dass die Remstal Gartenschau 2019 zu einem Erfolg wird.“ Der Minister nahm die Wünsche der Gesellschafter mit, sich als Land Baden-Württemberg stark im Remstal zu präsentieren mit neuen Formaten und Aktionen.
     
    Matthias Klopfer, Oberbürgermeister der Stadt Schorndorf und Aufsichtsratsvorsitzender der Remstal Gartenschau 2019 GmbH, verwies auf die ersten Früchte der modellhaften Zusammenarbeit im Remstal. „Seit der Bewerbung wächst das gegenseitige Vertrauen an allen Stellen und Ebenen, auch mit Partnern aus Politik und Tourismus. Gemeinsam werden wir bis 2019 etwas Großes auf die Beine stellen und für alle Remstäler und Besucher den ‘unendlichen Garten’ erlebbar machen.“
     
    Minister Peter Hauk ist sich sicher, dass dies gelingen wird: „Am Ende werden Sie miteinander einen Standortvorteil fürs Remstal erschaffen haben. Sie werden den Landschaftswert, den Freizeitwert und den Erholungswert in Ihrem Tal gesteigert haben.“ Fürs Gruppenfoto griff Minister Hauk darum auch zur einheitlichen Gartenschau-Krawatte der Remstäler.
     
    Von der Quelle der Rems bis zu ihrer Mündung wird in Verwaltungen, Gemeinderäten und Bürgergruppen auf das Gartenschaujahr 2019 hingearbeitet. Das gemeinsame Ziel ist die Eröffnung der Remstal Gartenschau am 6. April 2019 als Start zu einem Jahr des Remstals mit Angeboten für Jung und Alt, für Naturliebhaber und Sportliche, für Genießer und Wissbegierige.

Vorfreude auf 2019 wächst

  • Vertreter der Remstal Gartenschau 2019 zum Erfahrungsaustausch in Öhringen
    Remstal, 06.06.2016

    Von der Quelle der Rems bis zu ihrer Mündung wird in Verwaltungen, Gemeinderäten und Bürgergruppen auf das Gartenschaujahr 2019 hingearbeitet. Das gemeinsame Ziel ist die Eröffnung der Remstal Gartenschau am 6. April 2019 als Start zu einem Jahr des Remstals mit Angeboten für Jung und Alt, für Naturliebhaber und Sportliche, für Genießer und Wissbegierige. Bei einem Besuch der Landesgartenschau Öhringen tauschten sich Vertreter der 16 Stadt- und Gemeinderäte sowie Bürgermeister am 3. Juni über die dortigen Erfahrungen aus, um weiter motiviert auf 2019 auf das gemeinsame Großprojekt hinzuarbeiten.
     
    Nach der Begrüßung vor dem Schloss führte der Öhringer Bürgermeister und Gartenschau-Geschäftsführer Erich Herrmann die 45 Besucher aus dem Remstal zunächst durch die Blumenausstellung im ehemaligen Weinkeller unter dem Schloss. Im Hofgarten zeigten sich die Remstäler vor allem von den integrierten zwölf Kunstwerken der Würth-Stiftung beeindruckt. Bürgermeister Herrmann erinnerte beim Rundgang an die ersten Planungen für den Hofgarten zwischen dem barocken Hofgarten und dem Schloss. Drei Jahre vor der Eröffnung wurden viele Diskussionen geführt über Ideen und Veränderungen, zum Beispiel beim Baumbestand und den Wegen im bisher als Festwiese genutzten Hofgarten. Heute sind die Öhringer Bürger laut Herrmann glücklich über ihren Hofgarten mit barrierefreien Wegen, neu gepflanzter Allee und Staudenbeeten, und möchten gemeinsam die anschließende Nutzung gestalten.
     
    Bürgermeister Herrmann machte den Remstälern Mut für das Pilotprojekt der ersten interkommunalen Gartenschau: „Eine Gartenschau ist eine einmalige Chance für die Region – auch für Ihre!“ Herrmann, der die Remstal Gartenschau 2019 seit ihrer Bewerbung begleitet, sieht vier positive Effekte einer Gartenschau: „Gerade im Tourismus liegt bei Ihnen eine besondere Chance, er wird im Remstal die Klammer sein.“ In Öhringen folgten wirtschaftliche Wirkungen wie Gewerbeansiedlungen, Fassaden-Programme in der Innenstadt und die Entstehung neuer Arbeitsplätze. Auch die soziale und kulturelle Wirkung betonte Herrmann: „Eine Gartenschau bewegt die Bürgerinnen und Bürger mit allen Vereinen vor Ort. Sie sind eine wichtige Säule und werden einen positiven Ruck im eigenen Ort bewegen.“ In Öhringen spiegelt sich das Engagement in Zahlen wieder: 4.000 Veranstaltungen auf dem Gelände an 171 Tagen, 2.000 Mitglieder im Freundeskreis, von denen 800 auf dem Gelände aktiv sind. Eine abschließende Empfehlung von Bürgermeister Herrmann fürs Remstal lautet: „Sie werden eine erfolgreiche Gartenschau haben, wenn Sie alle hinter dem Projekt stehen und sich gemeinsam dafür einsetzen: Gemeinderäte, Verwaltungen und Bürger.“
     
    Thorsten Englert, Geschäftsführer der Remstal Gartenschau 2019 GmbH, dankte Bürgermeister Herrmann für seine Einblicke und wünscht sich fürs Remstal genau diesen Ruck, den man in Öhringen spürt. „Wir nehmen heute diese positive Stimmung auf und erleben die Chancen einer Gartenschau für unser Remstal. Gemeinsam werden wir unsere Gartenschau zum Erfolg und das Remstal zum ‘unendlichen Garten’ machen. Unser Remstal wird in 2019 und danach noch mehr als heute ein lebens- und besuchenswertes Tal mit 16 attraktiven Orten sein.“ Englert gab anschließend einen Einblick in die aktuellen Planungen von Essingen bis Remseck am Neckar sowie die gemeinsame Wanderkonzeption, den Remstal-Radweg, die Veranstaltungsplanung sowie die weiteren Arbeitsschritte. Bis 2019 werden Innenstädte zur grünen Mitte umgestaltet oder rücken die Rems und Pflanzen in den Mittelpunkt. Neue Aussichtstürme und Landmarken entlang einheitlich beschilderter Wanderwege laden Aktive und Naturliebhaber zu Entdeckungen ein. Große und kleine Gäste erleben die ökologische Vielfalt der Natur oder lassen den Tag an neuen Remsstränden ausklingen.
     
    Matthias Klopfer, Oberbürgermeister der Stadt Schorndorf und Aufsichtsratsvorsitzender der Remstal Gartenschau 2019 GmbH, betonte noch einmal die Chancen des interkommunalen Miteinanders: „Wir denken im Raum und nicht in 16 kleinen Gartenschauen. Deshalb bündeln wir die Besonderheiten und Attraktionen aller Orte zu einem großen Ganzen, unserem ‘unendlichen Garten’. Diesen machen wir für alle Besucher erlebbar durch die Verbindungen mittels Wanderwegen, Radwegen, Themen und Veranstaltungen.“
     
    In der abschließenden Diskussion wurde deutlich, dass alle Vertreter der gewählten Gremien das Potenzial des Remstals nutzen möchten und ihren Beitrag leisten werden, um das Remstal langfristig als Naherholungsgebiet zu positionieren. Benedikta Bold, Stadträtin in Fellbach, nimmt als Erkenntnis mit: „Solch ein großes Projekt braucht Mut und Vertrauen von und zwischen den Gemeinderäten und den Verwaltungen. Wir müssen eng und vertrauensvoll auf das gemeinsame Ziel hinarbeiten, unsere Städte und Gemeinden für 2019 noch attraktiver zu machen für uns und unsere Gäste. Gemeinsam wird uns das gelingen.“
     
    Der Urbacher Gemeinderat Joachim Bertsche freut sich auf das große Ganze, das sich aus dem Engagement aller 16 Gemeinden und Städte zusammensetzt. „Jeder muss sein Bestes geben – egal ob große Kreisstadt oder kleine Gemeinde, denn alle 16 Orte haben Schönes und Neues zu bieten. In 2019 ist sicher für jeden Besucher viel Spannendes dabei!“ Herr Bertsch nimmt die Anregung mit, die örtlichen Vereine und Gruppierungen zeitnah mit einzubinden. „Wir überlegen gemeinsam, wie wir das Thema Gartenschau stärken und welche Urbacher Veranstaltungen wir für 2019 noch attraktiver machen können. Schließlich freuen wir uns über mehr Besucher aus dem Remstal und der Region.“
     
    „In Öhringen wurde auch nicht jede geplante Veränderung sofort als Bereicherung und Chance wahrgenommen. Nach Diskussionen und Informationen ist am Ende jedoch etwas Besonderes entstanden, zum Beispiel die neu gepflanzte Allee im Hofgarten.“ fasst Walter Zimmer aus Kernen den Nachmittag zusammen. „Das wünsche ich mir fürs Remstal auch: einen guten und konstruktiven Dialog, der uns allen am Ende Bereicherungen für unseren Landschaftsraum und unsere Orte bringt. Davon profitieren nicht nur die Besucher in 2019, sondern jeder Remstäler, der hier lebt, arbeitet und genießt.“
     
    Unter Regenschirmen führte Andreas Kühn, der Technische Leiter, die Gäste abschließend entlang von Kletterturm, Skateanlage und Zauberwald zum Geländeteil Cappelaue. Dort wurde das UNESCO Weltkulturerbe Limes durch eine 400 Meter lange Blutbuchen-Hecke und Limes-Blicke sichtbar gemacht.

Wanderlust im Remstal wecken

  • Remstal Gartenschau 2019 informiert über Wanderkonzeption
    Remstal, 02.02.2016

    Das Remstal ist von Essingen bis Remseck am Neckar durchzogen von über 1.200 Kilometern Wander- und Spazierwegen. Entlang dieses Wegenetzes werden bei der Remstal Gartenschau 2019 zahlreiche Gartenschauflächen und Attraktionen liegen. Mit der remstalweiten Wanderkonzeption wird erstmals eine Gartenschau „erwanderbar“ gemacht und das Remstal nachhaltig als Wanderregion gestärkt. Die 16 Gartenschau-Kommunen erarbeiten nun mit dem beauftragten Planungsbüro und den Partnern kurze, thematische Wege und optimieren das Grundwegenetz anschließend mit einer einheitlichen Beschilderung.
     
    Am Montag, 1. Februar 2016 informierte die Remstal Gartenschau 2019 GmbH über den aktuellen Stand der Wanderkonzeption Remstal und die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern. Die 60 anwesenden Vertreter der Gartenschau-Kommunen, der Landkreise, des Schwäbischen Albvereins und des Tourismus wagten einen Ausblick ins Jahr 2019. Im Remstal wird bis zum Gartenschau-Jahr das Grundwegenetz optimiert und mit einer einheitlichen Beschilderung versehen. Als Kern der interkommunalen Wanderkonzeption werden etwa 80 kurze, thematische Wege erarbeitet wie beispielsweise Wege durch die Natur oder Wege für Familien. Bei der Wegeführung werden die Wünsche von Wanderern ebenso berücksichtigt wie die neu entstehenden Gartenschauflächen. Mit der Detailplanung hat die Remstal Gartenschau 2019 GmbH ein Planungsbüro beauftragt, das schon mehrere Regionen und Landkreise bei deren Wanderwegekonzeption und Beschilderungsplanung begleitet hat.
     
    Nach der Begrüßung im Kloster Lorch durch Bürgermeister Karl Bühler führte Thorsten Englert, Geschäftsführer der Remstal Gartenschau 2019 GmbH, in die Ziele der Wanderkonzeption Remstal ein: „Das Remstal als Wanderregion aufzuwerten und die Gartenschau 2019 zur ersten erwanderbaren Gartenschau zu machen, ist unser gemeinsames Ziel. Die Wanderkonzeption Remstal als interkommunales Projekt aller 16 Kommunen trifft genau den Charakter unserer Gartenschau. Was wir in der Zusammenarbeit mit den lokalen und regionalen Partnern auf die Beine stellen, soll den Remstälern und Gästen viel Spaß am Wandern machen – im Gartenschau-Jahr 2019 und auch danach.“
     
    Um ein grundlegendes Konzept für das rund 1.200 Kilometer umfassende Wanderwegenetz zu entwickeln hat die Remstal Gartenschau 2019 GmbH die AUbE Tourismusberatung GmbH beauftragt. Deren Geschäftsführer Rolf Spittler wird die Remstal-Kommunen mit seinem Team bis zur Gartenschau begleiten. Neben der Projektsteuerung gehört die Detailplanung der Wege ebenso zu seinem Auftrag wie die anschließende Beschilderungsplanung für das Grundwegenetz. „Als ersten Schritt werden wir in enger Abstimmung mit den Kommunen und ihren lokalen Partnern kurze, thematische Rund- und Streckenwege aus den vorhandenen Wegen herausarbeiten. Dabei prüfen wir auch gleich, ob eine Zertifizierung als kurzer „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ möglich ist.“ Der Wanderexperte stellte hierzu die Leitlinien vor, die ein Weg erfüllen muss, um vom Deutschen Wanderverband als kurzer Qualitätsweg zertifiziert werden zu können. Die Kriterien variieren je nach Thema des Weges: eine Zertifizierung als „Naturvergnügen“ kann erfolgen, wenn der Wanderer neben einer abwechslungsreichen Landschaft viele schmale Pfade und Orte der Stille antrifft. Eine Zertifizierung als „Familienspaß“ setzt Rundwege von zwei bis sieben Kilometern voraus, die reich an Erlebnissen und Attraktionen am Weg sind.
     
    Nach der Auswahl der am besten geeigneten 80 Rund- und Streckenwege zwischen 4 und 20 Kilometern folgt die Anpassung des Grundwegenetzes im Remstal sowie die anschließende Beschilderungsplanung mit Anbindung an das regionale Wanderwegenetz. In diesem Zusammenhang wird auch die Möglichkeit eines etwa 250 Kilometer langen Gartenschauwanderweges für 2019 geprüft, der möglichst viele Gartenschauflächen im Remstal miteinander verbinden soll. Zum Abschluss betonte Diplom-Geograph Spittler anhand der nächsten Arbeitsschritte noch einmal die Bedeutung des guten Austausches mit allen Projektpartnern: „Wenn im Remstal alle Kommunen, der Schwäbische Albverein und die Tourismus-Partner an einem Strang ziehen, finden die Wanderer in 2019 eine erwanderbare Gartenschau mit attraktiven Wegen.“
     
    In der abschließenden Diskussion wurde deutlich, dass alle Beteiligten das Potenzial des Remstals nutzen möchten und ihren Beitrag leisten wollen, um das Remstal langfristig als Wanderregion zu positionieren. Der Landkreis Rems-Murr verfolgt seit Mitte 2015 das kreisweite Projekt „Qualitätsinitiative Wandern – Premiumwanderwege im Schwäbischen Wald, Backnanger Bucht und im Remstal“. Dabei sollen ausgewählte Wege als Premiumwanderwege zertifiziert werden, um das Wanderangebot im Rems-Murr-Kreis auszubauen. Auch außerhalb des Remstals stößt die Wanderkonzeption auf Interesse: Einzelne Kommunen signalisierten bereits Interesse, sich an die Wegeplanung und Beschilderung des Remstals anzuschließen, um das Wandererlebnis auch über das Remstal hinaus zu optimieren.
     
    Die Federführung und Koordination der Wanderkonzeption Remstal liegt bei der Remstal Gartenschau 2019 GmbH und den 16 Kommunen. Projektpartner sind neben dem Schwäbischen Albverein mit seinen Ortsgruppen und der Hauptgeschäftsstelle auch die drei Landkreise Rems-Murr, Ostalb, Ludwigsburg, der Forst und der Naturschutz sowie die Tourismusvereine.
     
    Thorsten Englert, Geschäftsführer der Remstal Gartenschau 2019 GmbH, durfte zum Abschluss noch eine gute Nachricht verkünden: „Die 16 Remstal-Kommunen haben gemeinsam mit dem Schwäbischen Albverein (SAV) ihr Interesse an der Ausrichtung des Deutschen Wandertages im Jahr 2019 bekundet. Damit hätten wir im Jahr 2019 gleich die deutschlandweite Aufmerksamkeit für unsere Wanderregion Remstal.“ Die Delegierten des Deutschen Wanderverbandes beschließen bei der Jahreshauptversammlung im Juni 2016, welche der sich bewerbenden Städte und Regionen als Ausrichter für 2019 in Frage kommt und somit eine Bewerbung mit Konzept einreichen kann.

Landesmittel für Remstal Gartenschau 2019

  • Minister Bonde überreicht Bewilligungsbescheide an die 16 Remstal-Kommunen
    Remstal, 19.01.2016

    Der baden-württembergische Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, überreichte am Dienstag 19. Januar 2016 die Bewilligungsbescheide über drei Millionen Euro an die Remstal Gartenschau 2019. Mit den Geldern aus dem Landesprogramm „Natur in Stadt und Land“ unterstützt das Land die Planung und den Bau von Grün- und Erholungsflächen für Gartenschauen. Die Remstal Gartenschau 2019 ist die erste interkommunale Gartenschau in einem Landschaftsraum. Das Landesprogramm wurde hierfür um eine Million Euro erhöht für interkommunale Projekte aller 16 Kommunen. Minister Bonde übergab die Bewilligungsbescheide in Waiblingen an die 16 Oberbürgermeister und Bürgermeister des Remstals.
     
    „Die Remstal Gartenschau ist ein einzigartiges Beispiel für die Aufwertung eines ganzen Landschaftsraumes – eine komplette Region wird mit dem Instrument Gartenschau weiterentwickelt. Die Fördermittel aus unserem Landesprogramm ‚Natur in Stadt und Land‘ in Höhe von insgesamt 3 Millionen Euro sind gut investiert. Es ist beeindruckend, wie 16 Kommunen, drei Landkreise, der Verband Region Stuttgart und bwgrün.de gemeinsam an einem Strang ziehen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde.
     
    Die feierliche Überreichung mit rund 60 geladenen Gästen fand in Waiblingen statt. Oberbürgermeister Andreas Hesky begrüßte die Gäste in der Kunstschule Unteres Remstal mit einem Ausblick ins Jahr 2019: „In Waiblingen wird sich die Taulaue mit der angrenzenden Altstadt noch attraktiver präsentieren. Von der Rundsporthalle über das Bürgerzentrum bis hin zur Galerie Stihl Waiblingen, zur Kunstschule und zum Haus der Stadtgeschichte wird das Gelände an der Rems der Kernbereich des städtischen Beitrags sein. Die Gartenschaubegeisterung hat die Waiblingerinnen und Waiblinger erfasst. Mit vielen kreativen Ideen haben sie sich bei der Bürgerbeteiligung eingebracht. Ein bunter Strauß von Vorschlägen zeigt, dass Waiblingen sich nicht neu erfinden muss, sondern dass Bestehendes weiterentwickelt und veredelt werden kann.“ Den besonderen Charakter der Remstal Gartenschau werden die gemeinsamen Projekte ausmachen, ist sich Oberbürgermeister Hesky sicher: „Wer 2019 im ‚Unendlichen Garten‘ unterwegs ist, wird das Remstal neu kennen und lieben lernen – ob als Remstäler oder als Gast aus nah und fern.“
     
    Als Aufsichtsratsvorsitzender dankte der Schorndorfer Oberbürgermeister Matthias Klopfer dem Minister im Namen der Kollegen aus dem Remstal. „Die Fördermittel des Landes sind ein wichtiger Baustein für die Remstal Gartenschau 2019 und eine Initialzündung für weitere Unterstützungen. Die Chancen unserer Remstal Gartenschau stecken vor allem in der guten Partnerschaft und der langfristigen Aufwertung unseres Remstals. Die Städte und Gemeinden werden bis 2019 viel investieren in Innenstadtsanierungen, Rems-Renaturierungen oder die Infrastruktur des Wander- und Radwegenetzes. In 2019 richten wir einen Scheinwerfer aufs Remstal und präsentieren uns als starke Einheit und herzliche Gastgeber.“
     
    Die Remstal Gartenschau 2019 als erste interkommunale Gartenschau in Baden-Württemberg erhält drei Millionen Euro Fördermittel aus dem Landesprogramm „Natur in Stadt und Land“ für die Planungen und den Bau von neuen Grün- und Erholungsräumen. Die Gesellschafter der Remstal Gartenschau 2019 GmbH haben sich darauf verständigt, die Gesamtförderung gleichmäßig auf die 16 Städte und Gemeinden im Remstal zu verteilen. Zwei Millionen Euro werden für förderfähige Maßnahmen in den einzelnen Kommunen verwendet. Für Investitionen, die sich mit den interkommunalen Themen „Garten“ und „Wasser“ befassen, wird die dritte Million gleichmäßig aufgeteilt. Jede Kommune erhält bis zu 125.000 Euro an Fördermitteln für lokale Projekte und bis zu 62.500 Euro für Projekte zu den interkommunalen Themen Garten und Wasser. Die Landesmittel werden als Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der Investitionskosten gewährt.
     
    Die Besonderheit der Remstal Gartenschau 2019 wird in der Vielzahl an neuen und nachhaltigen Angeboten stecken, die unter dem Motto „unendlich erleben“ auf Remstäler und Gäste warten. Jede Kommune setzt eigene Schwerpunkte mit Baumaßnahmen, Veranstaltungen und Bürgerprojekten. Von der Quelle bis zur Mündung entstehen neue Grünflächen und nachhaltige Naherholungsräume für Remstäler und Gäste. Das gemeinsame Motto „unendlichen Garten“ unterstreichen die gemeinsamen Projekte aller Kommunen wie der Ausbau der Rad- und Wanderwege entlang der Rems, eine Kanuroute mit Ein- und Ausstiegen und eine Vielzahl gemeinsamer Veranstaltungen.
     
    Professor Hubert Möhrle, Vorsitzender der Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen mbH, kennt die nachhaltigen Chancen für Städte und Gemeinden. „Das Remstal und die Remstäler werden ihren 51.000 Hektar großen Garten für alle Besuchergruppen erlebbar machen und neue Blicke auf Garten, Natur und die Lebensader Rems bieten. Die nachhaltigen Effekte fürs Remstal als Naturraum und Naherholungsgebiet sind heute schon vorhersehbar“ wirft Professor Möhrle abschließend einen Blick in die Zukunft.
     
    Erfreuliche Nachrichten brachte auch der Vorsitzende des Verbands Region Stuttgart, Thomas S. Bopp, mit nach Waiblingen: „Die Region ist bereit, Projekte der Remstal Gartenschau 2019 mit bis zu zwei Millionen Euro zu fördern. Wir freuen uns über kreative, interkommunale Projektanträge der Gesellschaft.“ Über die Vergabe dieser Gelder entscheidet der Planungsausschuss. „Die Region sieht in dieser ersten interkommunalen Gartenschau ein nachahmenswertes Beispiel für die Zusammenarbeit über Stadtgrenzen und für erfolgreiche Raumentwicklung“, so Bopp abschließend.


UNENDLICH ERLEBEN

  • Neuer Markenauftritt für die Remstal Gartenschau 2019
    Remstal, 17.11.2015

    Die Remstal Gartenschau 2019 entwickelt sich stetig weiter. Mit einem neuen Logo und neuem Motto wird nun der Markenauftritt der ersten interkommunalen Gartenschau in Baden-Württemberg gestärkt. Das Motto „unendlich erleben“ spiegelt sich im blau-grünen Logo in der Form des Unendlichkeitszeichens wieder. Neben den Farben von Rems und Natur greift das Logo auch den Verlauf des Flusses und der Landschaft symbolisch auf. Das neue optische Erscheinungsbild der Gartenschau in 16 Remstal-Kommunen ist das Ergebnis eines Wettbewerbs, aus dem die Kommunikationsagentur JoussenKarliczek als Sieger hervorging.
     
    Die Kommunikationsagentur JoussenKarliczek hat die Jury der Remstal Gartenschau 2019 GmbH mit ihren Logo- und Kommunikationsideen überzeugt. Das Motto „unendlich erleben“ fasst die Besonderheiten der ersten Gartenschau in einem Landschaftsraum zusammen und bezieht sich sowohl auf die Länge von 80km als auch auf die Dauer von 205 Tagen. Für Remstäler und Gäste gibt es 2019 eine Vielzahl von Attraktionen auf 530.000.000m² in 16 Orten zu erleben. Diese Vielfalt spiegelt sich auch im Logo wieder, dem das Symbol für Unendlichkeit zugrunde liegt. Das zweifarbige Logo greift die prägenden Farben des Remstals auf: Das Blau steht für die namensgebende Rems und das Grün symbolisiert die Landschaft im Wechsel der Jahreszeiten.
     
    „Das Motto unendlich erleben ist eine starke Botschaft“, so Oberbürgermeister Matthias Klopfer, Aufsichtsratsvorsitzender der Remstal Gartenschau 2019 GmbH. „Darin steckt unser ganzes Remstal mit all den Attraktionen, die wir bis 2019 auf die Beine stellen werden. Und gleichzeitig stecken all die Menschen darin, die im Remstal leben und die uns 2019 besuchen werden.“
     
    Im Logo sind die 16 Remstal-Kommunen von der Quelle bis zur Mündung der Rems zu einem Ganzen grafisch verbunden. Wolfgang Hofer, Bürgermeister in Essingen ist überzeugt: „Mit diesem Logo sind wir auf dem richtigen Weg. Das Motto und das dazu passende Logo vereinen die Vielfalt der 16 beteiligten Orte und stehen somit für das Remstal als starke Einheit.“
     
    Ein besonderes Augenmerk der Jury galt den Anforderungen einer interkommunalen Gartenschau mit vielen Partnern. Das Motto „unendlich erleben“ mit Logo wird von jedem der 21 Gesellschafter eingesetzt um die Gesamtheit des Remstals und seiner ersten interkommunalen Gartenschau zu stärken.
     
    Logo-Gestaltung
    Das Motto „unendlich erleben“ wurde grafisch übersetzt in ein zweifarbiges Unendlichkeitszeichen. Die landschaftsbildenden Anhöhen und Täler der Landschaft und der Verlauf der Rems sind im Logo aufgegriffen und fließend ineinander verwoben. Die Rems als verbindendes Element spiegelt sich in der blauen Hälfte des Logos wider, das grüne Band mit den angedeuteten Hügeln bildet die Landschaftsform des Remstals nach. Zusammen bilden Fluss und Landschaft im Symbol der Unendlichkeit eine fest verbundene Einheit.
     
    „Die Grundidee und die gestalterische Qualität des Erscheinungsbildes haben uns überzeugt. Mit dem schlüssigen und geografisch verankerten Erscheinungsbild tritt die Remstal Gartenschau 2019 als starke Marke auf“, so Dr. Richard Sigel, Landrat des Rems-Murr-Kreises. „Alle Kommunen und Partner der ersten interkommunalen Gartenschau werden sich darin wiederfinden und eine eindeutige gemeinsame Handschrift abgeben.“
     
    Das neue Logo löst das Arbeitslogo „Stadt Land Rems“ der vergangenen Jahre sowie die Bezeichnungen „ikg“ und „interkommunale Gartenschau“ ab.
     
    Klare Entscheidung beim Corporate-Design-Wettbewerb
    Zur Entwicklung eines neuen Erscheinungsbildes für die Remstal Gartenschau 2019 wurden Werbeagenturen aus dem Remstal und darüber hinaus zu einem eingeladenen Wettbewerb gebeten. Fünf Agenturen präsentierten ihre Ideen zur Kommunikationsstrategie, zum Corporate Design und zum Claim für die erste interkommunale Gartenschau. Die Wahl der Aufsichtsratsmitglieder der Remstal Gartenschau 2019 GmbH fiel nach mehrstündiger Präsentation und intensiver Beratung eindeutig auf die Agentur JoussenKarliczek. Professor Hubert Möhrle, Vorsitzender der Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen mbH bekräftigt die Entscheidung der Jury: „Mit ihrer Präsentation und ihren Ideen hat die Agentur JoussenKarliczek gezeigt, dass sie die Besonderheiten und Chancen dieser Gartenschau verstanden hat. Ich bin mir sicher, dass der Markenauftritt ein starkes und nachhaltiges Bild für die Gartenschau im Remstal ist und wir damit alte und neue Zielgruppen ansprechen.“
     
    Der Wettbewerb fand auf Einladung der Remstal Gartenschau 2019 GmbH statt. Drei der Agenturen wurden von den 16 Remstal-Kommunen vorgeschlagen, zwei weitere Vorschläge kamen von Seiten der Gesellschaft. „Wir danken allen Agenturen in diesem hochkarätig besetzten Wettbewerb für ihre Ideen und freuen uns nun auf die Stärkung der Remstal Gartenschau 2019 mit dem Siegerentwurf“, so Thorsten Englert, Geschäftsführer der Remstal Gartenschau 2019 GmbH.
     
    JoussenKarliczek GmbH
    Die Werbeagentur JoussenKarliczek hat ihren Firmensitz seit 2007 in Schorndorf. Im Röhm-Areal an der Rems arbeiten 26 feste Mitarbeiter für regionale, nationale und internationale Kunden. Thomas Joussen, einer der Geschäftsführer, freut sich über die Jury-Entscheidung: „Für uns ist es dieser Auftrag eine Herzensangelegenheit. Wir danken der Jury für das Vertrauen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Gartenschau von Bürgern für Bürger

  • Beirat der Remstal Gartenschau 2019 informiert sich in Gmünd
    Remstal, 28. September 2015

    2015-09-25 Beiratsmitglieder beim Empfang durch OB Arnold
     
    Von Essingen bis Remseck werden derzeit die Weichen für die Remstal Gartenschau 2019 gestellt. Bei Bürgerbeteiligungs-Veranstaltungen und in den Gemeinderäten werden Projekte und Baumaßnahmen entwickelt, konkretisiert und beauftragt. Bei einem Besuch in Schwäbisch Gmünd informierten sich Vertreter der 16 Gemeinderäte am 25. September über Ideen für 2019 und auch darüber hinaus.
     
    Im Landschaftspark Wetzgau empfing Oberbürgermeister Richard Arnold die 50 Vertreterinnen und Vertreter der Remstal-Gemeinderäte und die Oberbürgermeister und Bürgermeister der Remstal-Kommunen. Dabei wurde schnell klar, wie wertvoll eine Gartenschau auch anschließend für die Menschen vor Ort ist. „Das heutige Gmünder Angebot wird getragen durch eine breite Gemeinschaft und das starke Engagement hunderter Bürger“, so Oberbürgermeister Richard Arnold. Im ehemaligen Himmelsgarten ermöglicht die frühzeitige Einbeziehung der Bürger heute die Weiternutzung als öffentlicher Landschaftspark. Dieser Park mit dem weithin sichtbaren Turm Himmelsstürmer, Pflanzen und Tieren wird durch den Einsatz von zahlreichen Vereinen, Bürgerinitiativen und Firmen weiterhin gepflegt und belebt.

    Um die erste interkommunale Gartenschau, die Remstal Gartenschau 2019, fest in den Kommunen zu verankern und den Blick fürs Gesamtprojekt zu behalten, treffen sich die Vertreter der 16 Gemeinderäte zweimal pro Jahr zum Informationsaustausch. Im Fokus standen dieses Mal die Aspekte Bürgerbeteiligung und Nachhaltigkeit. Die Gemeinderäte zeigten sich beeindruckt von Oberbürgermeister Arnolds Ausführungen zur Entstehungsgeschichte des Himmelsstürmers: „Noch ein Jahr vor der Gartenschau war nicht klar, dass ein solcher Turm entstehen würde. Mit Ideen, Tatkraft und finanziellen Mitteln aus der Bürgerschaft und der Wirtschaft wurde dieses weithin sichtbare Projekt initiiert und gebaut“, so OB Arnold.
     
    Nach der Führung durch die ehemaligen Geländeteile Himmelsgarten und Himmelsleiter stellte Gartenschau-Geschäftsführer Thorsten Englert die Planungen für die erste interkommunale Gartenschau vor und betonte: „Die Remstal Gartenschau ist in einer entscheidenden Entwicklungsphase. In den kommenden Monaten wird sich herauskristallisieren, was das ganze Remstal vereint und was unsere Remstal Gartenschau 2019 auszeichnet.“ Auf die Rolle des Beirats kam Englert ebenfalls zu sprechen: „Sie als Gemeinderäte haben eine wichtige Funktion. Sie sind quasi die Rückkopplung in Ihre Gremien und zu Ihren Bürgern, um aus einzelnen Ideen und den gemeinsamen Projekten ein Ganzes zusammen zu fügen.“
     
    Oberbürgermeister Richard Arnold motivierte die Gemeinderatsmitglieder abschließend: „Auf Euch kommt es jetzt an! Ihr müsst in euren Gemeinden und Städten die Motivation wecken und weitertragen, auch über Bedenken hinweg. Haltet als Bürger fest an Euren Ideen für Euren Ort und für unser Remstal.“
     
     
    Zitate einzelner Stadt- und Gemeinderäte
     
    Jörg Schiller, Stadtrat in Fellbach, nimmt viele Erkenntnisse aus Gmünd mit: „Wir sollten als Fellbacher das zeigen, was uns auszeichnet. Dann werden wir in der Summe aus 16 Orten ein starkes Ganzes, eine ganz besondere Gartenschau für uns Remstäler und für alle Gäste.“
     
    Der Schorndorfer Stadtrat Kurt Mächtlen unterstützt das Vorgehen in seiner Stadt: „Bei uns werden die Bürger von Anfang an mitgenommen. Das heißt nicht, dass alle Ideen am Ende umsetzbar sind ohne Paten oder Partner. Aber um Großes zu erreichen, brauchen wir erstmal überzeugte Motivatoren mit Ideen und Mut.“

    „In Gmünd sieht man, dass Vieles noch entstehen kann, auch wenn wir im Moment noch nicht dran denken“, fasst Walter Zimmer aus Kernen den Nachmittag zusammen. „Jetzt muss es uns in jeder Gemeinde gelingen, das Gartenschau-Feuer rüberzubringen und zu motivieren für die Ideen im Kleinen.“
     
    Joachim Bertsche aus Urbach ergänzt: „Wir sollten in jedem Ort etwas Neues, Echtes schaffen, zusammen mit unseren Vereinen und Engagierten. Dabei braucht‘s bestimmt manchmal den Mut etwas zu wagen, auch wenn die Lösung nicht gleich auf der Hand liegt.“
     
    Isolde Schurrer und Ina Steiner aus Weinstadt waren zum ersten Mal in Gmünd nach dem Ende des Gartenschau-Jahres und sind beeindruckt vom nachhaltigen Erfolg: „In Gmünd ist es hervorragend gelungen, die Menschen vor Ort mitzunehmen und auf ihre Ideen zu bauen. So entsteht Identifikation – das spürt man an jeder Ecke.“

Gartenschauen rücken radelnd zusammen

  • Delegation aus dem Remstal zu Besuch in Wassertrüdingen
    Remstal, 18. September 2015

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    Aufsichtsratsvorsitzender Matthias Klopfer besuchte am 18. September mit Gartenschau-Geschäftsführer Thorsten Englert und Geschäftsbereichsleiterin Ulrike Schwebel die bayerische Stadt Wassertrüdingen. In der 6.000-Einwohner-Gemeinde nordöstlich des Remstals findet im Jahr 2019 die bayerische Gartenschau statt.
     
    Beim Empfang mit Vertretern aus Landkreis, Stadt und Tourismus wurde eine enge Zusammenarbeit bekräftigt. Erster Bürgermeister Babel begrüßte die Gäste aus dem Remstal herzlich: „Für Wassertrüdingen und unsere Gartenschau ist die gute Nachbarschaft mit der Remstal Gartenschau 2019 eine große Freude. Mit einer engen Kooperation werden wir viele Gartenschau-Besucher zu einem Blick über die Landesgrenze animieren, denn schließlich sind es nur 60 Kilometer zwischen Essingen und Wassertrüdingen.“
     
    Nach der gegenseitigen Vorstellung der Gartenschau-Planungen ging es beim Rundgang durch Wassertrüdingen hoch hinaus: Von der Drehleiter der Feuerwehr aus konnte sich der Aufsichtsratsvorsitzende der Remstal Gartenschau 2019 GmbH, Oberbürgermeister Matthias Klopfer, einen Überblick über das Gartenschau-Gelände verschaffen. Zum krönenden Abschluss des Tages führte Baron Süsskind durch seinen nahe gelegenen Schosspark Dennenlohe, den er mit Leidenschaft pflegt und erweitert. Der botanische Garten auf 25 Hektar wird eng in die Gartenschau-Aktivitäten von Wassertrüdingen eingebunden.
     
    Gemeinsamer Radweg entlang der Gartenschauen
    Ein zentraler Baustein der Zusammenarbeit zwischen der Remstal Gartenschau 2019 und der Gartenschau in Wassertrüdingen soll die gemeinsame Ausschilderung und Vermarktung eines Radwegs entlang der süddeutschen Gartenschauen sein: Von Wassertrüdingen übers Remstal kann auf 230 km bis nach Heilbronn geradelt werden, wo 2019 die Bundesgartenschau stattfindet.
     
    Oberbürgermeister Klopfer freut sich auf den Sommer 2016, denn „nächstes Jahr werden wir eine erste gemeinsame Radtour machen. Günther Babel, der Erste Bürgermeister von Wassertrüdingen, und sein Gartenschau-Geschäftsführer Peter Schubert kennen die beste Streckenführung vom Bahnhof Gunzenhausen über den Schlosspark Dennenlohe bis nach Wassertrüdingen." Anschließend helfen die Tourismus-Verantwortlichen des Romantischen Franken weiter, wenn es über Dinkelsbühl in Richtung Remstal geht. Im Remstal heißen die 16 Oberbürgermeister und Bürgermeister alle Gäste willkommen auf altbekannten und neu angelegten Strecken des Remstalradwegs. "So rücken wir radelnd zusammen“, freut sich der Aufsichtsratsvorsitzende der Remstal Gartenschau 2019 GmbH.
     
    Der gemeinsam ausgeschilderte Radweg soll den Besucherfluss zwischen den Gartenschauen in Wassertrüdingen, Remstal und Heilbronn unterstützen. Er ist aber auch als Symbol für die Garten-Vielfalt in Süddeutschland gedacht. Gemeinsam zeigen die Gartenschau-Orte allen radelnden Besuchern, wie viel Natur, Stadterlebnis und Gastlichkeit der Süden Deutschlands zu bieten hat.

Die 16 Lieblingsplätze im Remstal

  • Wanderausstellung mit Fotos der 16 Stadtoberhäupter
    Remstal, 18. August 2015

    2015-08-18_Wanderausstellung_Schorndorf

    Die 16 Oberbürgermeister und Bürgermeister der Remstal-Kommunen haben ihre Lieblingsplätze im Remstal besucht und sich dort fotografieren lassen. Die Serie der 16 großformatigen Bilder mit persönlichen Zitaten ist bis Januar 2016 als Wanderausstellung im Remstal unterwegs. Die Bilder umrahmen Bürgerbeteiligungs-Veranstaltungen oder werden in Rathäusern gezeigt, um Lust zu machen auf die Planungen zur Remstal Gartenschau 2019.
     
    Das Remstal ist reich an versteckten und öffentlichen Plätzen, an geologischen und architektonischen Ecken. Die 16 Oberbürgermeister und Bürgermeister der Remstal-Kommunen zeigen uns ihre ganz persönlichen Lieblingsplätze: OB Klopfer blickt vom Grafenberg auf Schorndorf und das Remstal, Waiblingens Oberbürgermeister Hesky öffnet die Türen des Apothekergarten bei der Nikolauskirche, Bürgermeister Stempfle aus Böbingen führt uns auf Wanderwege und Oberbürgermeister Arnold steht mit hochgekrempelten Hosen in der Rems in Schwäbisch Gmünd.
     
    Mit der Serie aus 16 verschiedenen Lieblingsplätzen wecken die Gartenschau-Macher das Interesse für die Planungen zur Remstal Gartenschau 2019. In den nächsten vier Jahren sollen im Remstal noch viele liebenswerte Orte mit dem Potenzial zu Lieblingsplätzen erbaut oder neu entdeckt werden.
     
    Die 16 Leinwände mit großformatigen Bildern und persönlichen Zitaten waren erstmals auf der Stallwächterparty am 6. August ausgestellt. Seither wandern sie durchs Remstal. Sie umrahmen Bürgerbeteiligungs-Veranstaltungen und Workshops zur Gartenschau in Weinstadt, Kernen, Plüderhausen und Remshalden. In Fellbach und Remseck am Neckar werden sie im Rahmen von Stadtfesten und Empfängen gezeigt. In Schorndorf, Korb und Böbingen sind sie in den Rathaus-Foyers ausgestellt.
     
    Den Auftakt macht Schorndorf, wo die Wanderausstellung noch bis zum 7. September im Foyer des Rathauses am Marktplatz zu sehen ist.
     
    Der Eintritt ist an allen Ausstellungsorten frei.
    Die Öffnungszeiten variieren und sind mitunter von Veranstaltungen abhängig.
     

    Wussten Sie schon…
    …dass die Lieblingsplätze nach und nach auf der Homepage der Remstal Gartenschau 2019 zu finden sind?

Erfahrungsaustausch in der Havelregion

  • Bundesgartenschau an fünf Standorten liefert Impulse fürs Remstal
    Schorndorf, 12. August 2015

    2015-08-12 Erfahrungsaustausch Havelregion

    Die Gesellschafter der Remstal Gartenschau 2019 GmbH sind am 12. und 13. August in der Havelregion unterwegs. Im Mittelpunkt der zweitägigen Reise steht der Erfahrungsaustausch mit den Kollegen der dortigen Bundesgartenschau 2015. In der Havelregion findet derzeit die erste dezentrale Bundesgartenschau statt. Die Verantwortlichen der fünf beteiligen Orte geben ihre Erfahrungen in Führungen und Diskussionsrunden an die Gesellschafter aus dem Remstal weiter.
     
    Vertreter der 16 Remstal-Kommunen sind zwei Tage lang in der Havelregion unterwegs, um Impulse von der ersten dezentralen Bundesgartenschau mitzunehmen ins Remstal. Die Anregungen zum Konzept, der Organisationsform und vielen Details fließen in die Planungen zur ersten Gartenschau mit 16 beteiligten Orten ein, der Remstal Gartenschau 2019.

    In Brandenburg an der Havel steht ein geführter Rundgang mit Verbandsvorsteherin und Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann und dem Planungsleiter Frank Schröder auf dem Programm. Im anschließenden Erfahrungsaustausch berichten die Stadtoberhäupter der fünf Orte von ihren Erfahrungen und dem bisherigen Verlauf der Bundesgartenschau. Die beteiligten Orte in der Havelregion sind Brandenburg an der Havel, Premnitz, Rathenow, Amt Rhinow und Havelberg.

    Dem Rundgang über das Ausstellungsgelände in Premnitz folgen die Fahrt mit dem BUGA-Skyliner in Rathenow und ein Vortrag von Erhard Skupch über die Arbeit des von ihm geführten Zweckverband Bundesgartenschau 2015 Havelregion. Abgerundet wird der zweitägige Erfahrungsaustausch mit einer Führung durch den Weinberg in Rathenow.

    Der Landrat des Rems-Murr-Kreises, Dr. Richard Sigel, gewinnt in der Havelregion die Erkenntnis, dass in der interkommunalen Vernetzung die große Chance fürs Remstal steckt. „Wenn es uns gelingt, dass alle Akteure über Landkreis-Grenzen hinweg an einem Strang ziehen, dann wird das Remstal eine erfolgreiche erste interkommunale Gartenschau auf die Beine stellen.“ Sigel sieht in der interkommunalen Gartenschau 2019 auch eine Initialzündung für die ganze Region. „Unser gemeinsames Ziel muss es sein, das Remstal über 2019 hinaus als starken Natur-, Wirtschafts- und Lebensraum zu zeigen.“

    Oberbürgermeister Matthias Klopfer legt in der Havelregion ein besonderes Augenmerk auf die Koordinierung einer interkommunalen Gartenschau. Für ihn als Aufsichtsratsvorsitzender der Remstal Gartenschau 2019 GmbH zeigt sich: „Im Remstal müssen wir unsere Stärken und neuen Angebote gekonnt bündeln und für die Remstäler und jeden Besucher erlebbar machen. Der cleveren Vermarktung unserer Erlebnisregion kommt dabei eine zentrale Rolle zu.“ Mit Blick auf das Vorurteil, die Schwaben würden nicht gern über ihre Stärken sprechen, ergänzt Klopfer: „Auf dem Weg zur Marke Remstal werden wir viel und fröhlich über das Remstal, über unsere Gartenschau und über unsere Gastfreundschaft sprechen.“
     
    Thorsten Englert, Geschäftsführer der Remstal Gartenschau 2019 GmbH, entdeckt Parallelen, aber auch Unterschiede in der Organisation der interkommunalen Gartenschauen in der Havelregion und im Remstal. „Dem Zweckverband in der Havelregion als zentraler Bauherr der Ausstellungsflächen an allen fünf vergleichbaren Standorten steht im Remstal eine große Diversität der Kommunen gegenüber. Mit unserer GmbH tragen wir der Situation im Remstal Rechnung und setzen auf die Selbstverantwortung und die Potenziale der 16 Kommunen, ihrer Gremien und Bürger.“

    Die touristischen Ausgangslagen in der Havelregion und im Remstal sind unterschiedlich, so Jens Mohrmann, Tourismusdirektor in Fellbach und Aufsichtsratsmitglied des Tourismusverein Remstal-Route. „Das Remstal ist ein dicht besiedelter Naturraum mit einer guten Verkehrs- und Tourismus-Infrastruktur. Die Vernetzung aller Akteure und Angebote sowie die Präsentation und Vermittlung an die Besucher sind die großen Herausforderungen fürs Remstal. Hierfür ist die Gartenschau 2019 die ideale Chance und unser gemeinsames Ziel.“
     
    Mit seiner Gartenschau-Erfahrung blickt Richard Arnold, Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch, mit Vorfreude auf die kommenden Jahre bis 2019. „Für jede einzelne Kommune stecken große Chancen in unserer gemeinsamen Gartenschau. Die Bürger im Remstal werden sich in ihre Heimatorte neu verlieben und sich in den nächsten Jahren mit vielen guten Gartenschau-Ideen einbringen, da bin ich sicher. Besonders spannend finde ich gemeinsame Ideen wie beispielsweise einen Remstal-Wein. Auch Schwäbisch Gmünd will sich mit einem kleinen Weinberg einbringen.“
     
    Das verbindende Element im Remstal, die Rems, könnte noch stärker betont werden, stellt Wolfgang Hofer, Bürgermeister von Essingen fest: „Unsere 80km lange Gartenschau ist geprägt durch den Remslauf und die umgebende Natur. Beides sind Schätze, mit denen wir in 2019 punkten können – von der Quelle bei uns in Essingen bis zur Mündung in Remseck.“
     


Remstal feierte erste Stallwächterparty

  • Netzwerktreffen weckt Lust auf Remstal Gartenschau 2019
    Schorndorf, 7. August 2015

    Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien trafen sich am 6. August zur ersten Stallwächterparty im Remstal. Mit dieser neuen Netzwerkveranstaltung machen die 16 beteiligten Kommunen auf die Remstal Gartenschau 2019 aufmerksam. Die 200 geladenen Gäste haben sich im Schorndorfer Industrieareal „Das Röhm“ auf die erste interkommunale Gartenschau eingestimmt. Der Wolkenbruch am frühen Abend tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Nach einem kurzen Umbau, bei dem alle Gäste tatkräftig mit angepackt haben, wurde bis in die Nacht weiter gefeiert.

    2015-08-06_Stallwächterparty

    Oberbürgermeister Matthias Klopfer begrüßte die Gäste der ersten Stallwächterparty mit dem Wunsch, das Remstal bis 2019 gemeinsam zu einer starken Marke zu machen. „Bis zur Remstal Gartenschau haben wir unser interkommunales Netzwerk fest verwoben und präsentieren unseren Naturraum als vielseitige Erlebnisregion“, so Klopfer. „Im starken Miteinander der Kommunen, aller Remstäler, der grünen Branche und unserer Wirtschaft und Medien entsteht die erste interkommunale Gartenschau.“
     
    Zur Stärkung des interkommunalen Miteinanders findet die Stallwächterparty bis 2019 jährlich an wechselnden Orten im Remstal statt. Den Auftakt macht dieses Jahr das mittlere Remstal, Gastgeber war die Stadt Schorndorf.
     
    Thorsten Englert, Geschäftsführer der Remstal Gartenschau 2019 erklärt das Konzept der Stallwächterparty: „Um den vielseitigen Charakter des Remstals erlebbar zu machen, sind die Orte der Stallwächterparty jedes Jahr eine neue Überraschung.“ Der nächste Netzwerkabend findet im Jahr 2016 im unteren Remstal statt, gefolgt vom oberen Remstal in 2017. „Die interkommunale Idee unserer Gartenschau bietet so viel Potenzial fürs Remstal, dass wir uns nicht genug miteinander vernetzen können“, so Englert weiter.
     
    Minister Peter Friedrich freut sich über die Remstal-Version seiner Berliner Stallwächterparty: „Die Stallwächterparty im Remstal ist eine charmante Idee. Ich habe in netter Gesellschaft Neues über die Remstal Gartenschau 2019 erfahren, die von 16 Kommunen gemeinsam geplant wird. Man spürt die Motivation und Begeisterung, das Remstal gemeinsam für Jung und Alt, für Remstäler und Gäste noch attraktiver zu machen mit Naturerlebnissen, Stadtentwicklung und Gastfreundschaft.“
     
    Ausstellung „Mein Lieblingsplatz im Remstal“
    Bei der Stallwächterparty wurden erstmals die 16 Lieblingsplätze der Oberbürgermeister und Bürgermeister der Remstal-Kommunen ausgestellt: Oberbürgermeister Klopfer blickt vom Grafenberg auf Schorndorf und das Remstal, Waiblingens Oberbürgermeister Hesky öffnet die Türen des Apothekergarten, Bürgermeister Stempfle aus Böbingen führt uns auf Wanderwege, Oberbürgermeister Palm steht sprungbereit auf dem Dreimeterbrett im Fellbacher F.3 und Oberbürgermeister Arnold steht mit hochgekrempelten Hosen in der Rems bei Schwäbisch Gmünd.
    Die großformatigen Bilder sind bis Januar 2016 als Wanderausstellung im Remstal zu sehen. Den Auftakt macht Schorndorf, wo die 16 Leinwände ab Montag, 10. August für zwei Wochen im Foyer des Schorndorfer Rathauses während der Öffnungszeiten ausgestellt sind.
     
    Bildergalerie zur Stallwächterparty
    www.schorndorf.de/stallwaechterparty

Remstal Gartenschau 2019 und BUGA Heilbronn kooperieren

  • Der grüne Süden wirbt und gestaltet gemeinsam für 2019
    Schorndorf, 10. Juni 2015
     
    Von April bis Oktober 2019 zeigt sich der Süden Deutschlands von seiner grünen Seite. In Heilbronn zieht die Bundesgartenschau Besucher an, im Remstal steigt die erste interkommunale Gartenschau und in Wassertrüdingen läuft die bayerische Gartenschau 2019. Die Dichte der Reiseziele hat die Gartenschau-Macher der drei Orte eng zusammen gebracht und zu Kooperationen bewegt, die in den nächsten Monaten ausgearbeitet werden.

    2015-06-10_Gartenschau-Kooperation

    Foto: Gartenschau-Kooperationspartner, © Remstal Gartenschau 2019 GmbH
    von links nach rechts: Prof. Hubert Möhrle (Förderungsgesellschaft der Baden-Württembergischen Gartenschauen mbH), Marc Calmbach (Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz), Oberbürgermeister Matthias Klopfer (Aufsichtsratsvorsitzender Remstal Gartenschau 2019 GmbH), Hanspeter Faas (Geschäftsführer Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH), Thorsten Englert (Geschäftsführer Remstal Gartenschau 2019 GmbH), Dr. Kurt Mezger (Regierungspräsidium Stuttgart).



    Die beiden Geschäftsführer der Gartenschauen in Baden-Württemberg, Hanspeter Faas aus Heilbronn und Thorsten Englert aus dem Remstal haben sich auf eine enge Zusammenarbeit verständigt. Die Grundlage bildet der regelmäßige Austausch untereinander und die gegenseitige Unterstützung in der Kommunikation und Pressearbeit. In der Bewerbung unterstützen sich die Gartenschauen gegenseitig. Für die kommenden Jahre sind gemeinsame Messeauftritte auf der CMT oder den barocken Gartentagen geplant.
     
    Um die Kooperation für die Besucher greifbar zu machen, wird an der Verbindung beider Gartenschauen gearbeitet. Ein gemeinsamer Radweg soll den Besucherfluss zwischen Heilbronn und dem Remstal unterstützen.
     
    Hanspeter Faas, Geschäftsführer der BUGA Heilbronn, hat in der Gesellschafter-Versammlung im Remstal seine Gartenschau-Erfahrung weitergegeben und ist zuversichtlich für 2019: „Trotz der räumlichen Nähe verstehen wir uns nicht als Konkurrenten. Die beiden Angebote unterscheiden sich stark. In Heilbronn werden das neue Stadtquartier Neckarbogen und die Experimenta im Fokus stehen.“
     
    „Und im Remstal wird es eine Vielzahl an Angeboten für Aktive, Genießer, Natur- und Gartenliebhaber geben. Wir werden das Remstal inszenieren, Aussichten und Naturerlebnisse schaffen und große und kleine Bühnen mit Veranstaltung bespielen“ ergänzt Matthias Klopfer, Aufsichtsratsvorsitzender der Remstal Gartenschau 2019 GmbH.
    „Wir freuen uns über die starke Nachbarschaft und die gewinnbringende Zusammenarbeit“, betont Thorsten Englert, Geschäftsführer der Remstal Gartenschau 2019 GmbH. „Ich bin mir sicher, dass die Remstäler in 2019 auch in Heilbronn vorbeischauen und die Heilbronner den Weg ins Remstal finden.“
     
    Nur 65 km vom Remstal entfernt findet im Jahr 2019 die bayerische Gartenschau „Natur in Wassertrüdingen 2019“ statt. Mit den Kollegen der südfränkischen Stadt fanden bereits erste Gespräche statt. Im Herbst 2015 treffen sich die Verantwortlichen aller drei Gartenschauen, um einen gemeinsamen Radweg für 2019 und darüber hinaus auszuweisen und zu bewerben. Erste Ideen für die Streckenführung der „grünen Route“ und zur Beschilderung wurden bereits entwickelt. Bis 2019 werden alle drei Gartenschauen und weitere Parks über einen 200 km langen Radweg verbunden sein.
     
    „Gemeinsam zeigen wir allen Besuchern in 2019, wie viel Natur, Stadterlebnis und Gastlichkeit unser Baden-Württemberg zu bieten hat“, so Marc Calmbach vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Nach 42 Jahren haben wir nicht nur eine Bundesgartenschau in Baden-Württemberg, sondern gleichzeitig die erste interkommunale Gartenschau.“


Remstal Gartenschau 2019: Gemeinsam einzigartig

  • Nach der Klausurtagung nimmt das Konzept Formen an
    Schorndorf, 9. Februar 2015

    16 Orte miteinander zu verbinden, ohne dass jeder seine individuelle Prägung verliert, das ist eine der Herausforderungen der ersten interkommunalen Gartenschau in Baden-Württemberg, der Remstal Gartenschau 2019. Wie die teilnehmenden Kommunen ihre Gemeinsamkeiten verbinden und ihre Eigenheiten zu Attraktionen werden lassen, war Thema bei der jüngsten Klausurtagung im Rathaus in Schorndorf. Nun gehen die ersten Eckpunkte des Gartenschaukonzepts in die nächste Stufe der Ausarbeitung.
     
    Klausurtagung

    „Nach dem Ja aller Städte und Gemeinden Ende Januar zur Remstal Gartenschau GmbH und der Unterzeichnung der Gesellschafterverträge geht es jetzt konzentriert an die Planung“, sagt Thorsten Englert, Geschäftsführer der GmbH. Damit liege die Remstal Gartenschau 2019 voll im Zeitplan. Erster Schritt war die Diskussion über den von der Geschäftsstelle vorgelegten Konzeptentwurf, den Vertreterinnen und Vertreter der 16 beteiligten Kommunen, der Region, aus dem Regierungspräsidium, den drei Landkreisen und dem Tourismusverein Remstal-Route bei der Klausurtagung intensiv aber mit großer Zustimmung diskutierten. Regierungspräsident Johannes Schmalzl unterstützt das Gemeinschaftsprojekt: „Das Regierungspräsidium Stuttgart wird die Kommunen in den nächsten Jahren beim Prozess der Realisierung begleiten und zum Gelingen der Gartenschau beitragen. Der interkommunale Charakter der Gartenschau ist dabei eine besondere Herausforderung.“
     
    Das Konzept sieht unter anderem so genannte Themenbänder vor. „Garten“ und „Wasser“ sind die ersten übergeordneten Themen, welche die Kommunen von Essingen bis Remseck am Neckar verbinden sollen. „Diese Idee der inhaltlichen Verknüpfung kam sehr gut an und die einzelnen Kommunen arbeiten in den kommenden Monaten nun ihre Ideen zur jeweiligen individuellen Umsetzung aus“, erklärt Englert. So wolle jede Kommune mit einem eigens gestalteten oder umgestalteten Garten als Anlaufstelle für die Gartenschaubesucherinnen und -besucher an den Start gehen. Auch sollen weitere Gartenschau-Attraktionen in verschiedenen Themenbändern präsentiert werden, beispielsweise das Thema „Genuss“. Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer und seine 15 Kollegen sind nun gefragt. „Den positiven Schwung nutzen wir jetzt alle vor Ort, um das Konzept bis 2019 mit Leben zu füllen“ betont Klopfer.
     
    „Wir freuen uns über den gelungenen Auftakt, die vielen Ideen und das hohe Engagement aller Beteiligten“, betont Thorsten Englert. Die Themenbänder seien aber nur ein Teil des Gartenschaukonzepts. In den nächsten Schritten stehe die weitere Entwicklung auf der Tagesordnung.


Gartenschau nimmt Fahrt auf

  • Remstal Gartenschau 2019 GmbH gegründet
    Schorndorf, 27. Januar 2015

    Das Fundament für die Remstal Gartenschau 2019 ist gelegt. Durch die Gründung der
    Remstal Gartenschau 2019 GmbH am heutigen 27. Januar und den Beitritt der 21
    Gesellschafter ist deren Zusammenarbeit notariell besiegelt. Mit der Unterzeichnung des
    Gesellschaftsvertrag bekennen sich 16 Remstal-Kommunen, drei Landkreise, die
    Förderungsgesellschaft bwgrün.de sowie der Verband Region Stuttgart zum gemeinsamen Projekt: Remstal Gartenschau 2019.


    Gruppenfoto_Remstal Gartenschau_Unterzeichnung

    Zur Verwirklichung der Remstal Gartenschau 2019 wurde eine zentrale Geschäftsstelle
    aufgebaut. Diese wird nun in der Rechtsform einer GmbH geführt. Die Remstal Gartenschau
    2019 GmbH ist die strukturelle Basis für die interkommunale Zusammenarbeit aller
    Beteiligten. Die 21 Gesellschafter bringen neben einer Einlage in Höhe von 1.500 Euro
    weitere finanzielle und personelle Mittel in die GmbH ein. Sitz der Gesellschaft ist
    Schorndorf. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden Württemberg (MLR), das Regierungspräsidium Stuttgart und der Tourismusverein Remstal-
    Route e.V. stehen der Remstal Gartenschau 2019 GmbH beratend zur Seite.

    Die Remstal Gartenschau 2019 ist die bundesweit erste Gartenschau, die in 16 Städten und
    Gemeinden, drei Landkreisen und zwei Regionen stattfindet. Die Partner verwandeln das
    Remstal von der Quelle der Rems in Essingen bis zur Mündung in den Neckar in ein riesiges
    Ausstellungsgelände. Die einzigartige Vielfalt des Remstals wird von April bis Oktober 2019
    in unzähligen Ausstellungen, Aktionen und Veranstaltungen in Szene gesetzt. Auf Bewohner
    wie Besucher warten auf 80 Kilometern eine Vielzahl städtebaulicher, landschaftsgestalterischer und ökologischer Lebens- und Erlebnisräume. „Die Gründung der GmbH ist ein starkes Signal für unser Remstal“, so Thorsten Englert, Finanzdezernent der Stadt Schorndorf und Geschäftsführer der Remstal Gartenschau 2019 GmbH. „Gemeinsam können wir im Remstal vieles bewegen, das nachhaltig über 2019 hinaus wirkt. Das Remstal wird sich von seiner besten Seite präsentieren.“

    Zum Aufsichtsratsvorsitzenden der GmbH wurde Matthias Klopfer, Oberbürgermeister der
    Stadt Schorndorf, ernannt. „Wir werden eine tolle Remstal Gartenschau haben. Ich bin davon
    überzeugt, dass sich unsere Gäste im Remstal wohlfühlen werden.“ Klopfer hat das Projekt
    Remstal Gartenschau 2019 in den vergangenen Jahren mit Engagement vorangetrieben und wurde dafür erst kürzlich vom Oberbürgermeister-Kollegen Christoph Palm aus Fellbach zum „Obergärtner des Remstals“ ernannt.

    „Das Engagement der Kommunen und der weiteren Gesellschafter ist wirklich einzigartig“, lobt Professor Hubert Möhrle, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Förderungs-gesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen mbH, kurz bwgrün.de. „Wir betreten mit diesem Projekt alle zusammen Neuland. Wir von bwgrün.de bringen uns mit unseren Fachleuten und den vielen Erfahrungen aus vorherigen Gartenschauen aktiv ein, um alle Potenziale, die eine solche Gartenschau bietet, voll zur Entfaltung zu bringen.

    Regierungspräsident Johannes Schmalzl betont die Einmaligkeit der Remstal Gartenschau
    2019: „Die Gartenschau im Landschaftspark Remstal wird für die Bürger und Besucher ein
    besonderes Erlebnis werden und für das Remstal als Ganzes einen großen und nachhaltigen Mehrwert bringen. Das Regierungspräsidium wirkt mit seinen koordinierenden Möglichkeiten und der Erschließung verschiedener Förderprogramme sehr gerne mit, dass die Gemeinden Impulse zu ihren nachhaltigen Strukturentwicklungen setzen können.“

    Die Gesellschafter der Remstal Gartenschau 2019 GmbH (dem Remslauf folgend):
    · Essingen, Bürgermeister Wolfgang Hofer
    · Mögglingen, Bürgermeister Adrian Schlenker
    · Böbingen, Bürgermeister Jürgen Stempfle
    · Schwäbisch Gmünd, Oberbürgermeister Richard Arnold
    · Lorch, Bürgermeister Karl Bühler
    · Plüderhausen, Bürgermeister Andreas Schaffer
    · Urbach, Bürgermeister Jörg Hetzinger
    · Schorndorf, Oberbürgermeister Matthias Klopfer
    · Winterbach, Bürgermeister Albrecht Ulrich
    · Remshalden, Bürgermeister Stefan Breiter
    · Weinstadt, Oberbürgermeister Jürgen Oswald
    · Korb, Bürgermeister Jochen Müller
    · Kernen i.R., Bürgermeister Stefan Altenberger
    · Fellbach, Oberbürgermeister Christoph Palm
    · Waiblingen, Oberbürgermeister Andreas Hesky
    · Remseck am Neckar, Oberbürgermeister Dirk Schönberger
    · Rems-Murr-Kreis, Landrat Johannes Fuchs
    · Ostalbkreis, Landrat Klaus Pavel
    · Kreis Ludwigsburg, Landrat Dr. Rainer Haas
    · Förderungsgesellschaft für die baden-württembergischen Landesgartenschauen
      mbH, Prof. Hubert Möhrle, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung,
      Geschäftsführer Martin Richter
    · Verband Region Stuttgart, Regionaldirektorin Dr. Nicola Schelling

    Weitere Informationen zur Remstal Gartenschau 2019
    16 Städte und Gemeinden von der Quelle der Rems bis zur Mündung verwandeln das östlich
    von Stuttgart gelegene Remstal in ein riesiges Ausstellungsgelände – die Remstal
    Gartenschau 2019. Eine bundesweit einmalige Form der Gartenschau erwartet den
    Besucher. Ob klassische Gärten, Pflanzenausstellungen, Bauerngärten und Themenparks
    oder die remstaltypischen Streuobstwiesen, Obstgärten und Weinberge – die einzigartige
    Vielfalt des Remstals wird von April bis Oktober 2019 in unzähligen Ausstellungen, Aktionen
    und Veranstaltungen in Szene gesetzt. Auf Bewohner wie Besucher warten auf 80 km Länge
    eine Vielzahl städtebaulicher, landschaftsgestalterischer und ökologischer Lebens- und
    Erlebnisräume. Allgegenwärtig sind die Lebensader Rems und die Lebenswelt Wasser. Sie
    werden erlebbar vom Geopark mit Remsquelle in Essingen über Strandbäder mit
    Cocktailbars und Beachvolleyball bis zu Auwäldern und Mündung in Remseck.

    Der Besucher genießt das Remstal mit seinen markanten Höhenzügen, Streuobstwiesen,
    Wäldern und Weinbergen per Rad oder Pedelec auf dem Remstal-Radweg von Essingen bis
    Remseck, zu Fuß auf dem weit verzweigten Spazier- und Wander-Wegenetz oder ganz
    bequem mit der Bahn.

Kommunen werden Gesellschafter der Gartenschau GmbH

  • Schorndorf, 10. Dezember 2014

    Ihrem Beitritt zur Gesellschaft haben Stand 19.12.2014 zugestimmt:
    Essingen, Mögglingen, Böbingen, Schwäbisch Gmünd, Lorch, Plüderhausen, Urbach, Schorndorf, Winterbach, Remshalden, Kernen im Remstal, Fellbach, Waiblingen, Remseck am Neckar, Ostalbkreis, Landkreis Ludwigsburg, Landkreis Rems-Murr. Auch der Verband Region Stuttgart wird Gesellschafter der Interkommunalen Gartenschau Remstal 2019 GmbH.


    Die Gremienbeschlüsse (Beschlussfassung Januar 2015) folgender Kommunen stehen noch aus: Weinstadt, Korb. (Stand 19.12.2014)

    Insgesamt sollen sich in der neuen GmbH 21 Gesellschafter gleichberechtigt zusammenschließen, um von 6. April bis 27. Oktober 2019 ein Novum in Baden-Württemberg auf die Beine zu stellen: eine Gartenschau in 16 Städten und Gemeinden entlang der Rems. Neben Kommunen und dem Verband Region Stuttgart sollen auch die drei Landkreise Rems-Murr, Ludwigsburg und Ostalb sowie die Fördergesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen (bwgrün.de) in die Gesellschaft einsteigen. Der Verband Region Stuttgart wird Gesellschafter der „Interkommunalen Gartenschau Remstal 2019 GmbH“. Das hat die Regionalversammlung am 10.12.2014 bei zwei Gegenstimmen beschlossen.
     
    Der Verband Region Stuttgart wird eine Einlage von 1.500 Euro in die Gesellschaft leisten. Weitere Finanzierungsverpflichtungen erwachsen ihm als Gesellschafter nicht. Die Rechtsform der Gesellschaft ermöglicht die gemeinsame Finanzierung von Projekten, aber auch die Einstellung von Personal.
     
    Der Verband Region Stuttgart gilt als Ideengeber und maßgeblicher Initiator für diese erste interkommunale Gartenschau im Land, die sich über eine Länge von 80 Kilometern von der Quelle in Essingen bis zur Mündung der Rems in Remseck erstrecken wird. Sie trägt zur Aufwertung der „grünen Infrastruktur“ im Remstal bei, einem Lebens- und Arbeitsraum für mehr als 330.000 Einwohner. Gut 25 Projekte hat der Verband Region Stuttgart in den letzten Jahren mit rund 1,5 Millionen Euro aus seinem Co-Finanzierungsprogramm für den Landschaftspark Region Stuttgart gefördert.

Spektakuläre Ankündigung der Remstal Gartenschau

  • Schwäbisch Gmünd, 12. Oktober 2014
    Letzter Tag der überaus erfolgreichen Schwäbisch Gmünder Gartenschau.

    Vertreter des Remstals erlebten gemeinsam mit Ankündigung Remstal Gartenschau 2019 in Schwäbisch Gmünd_Foto_Thomas_Zehnder zehntausenden Besuchern die spektakuläre Ankündigung der nächsten Gartenschau im Remstal im Jahr 2019: 205 Tage Remstal Gartenschau . Eine Gartenschau in 16 Städten und Gemeinden, die ganze Rems entlang, vom Ursprung bis zur Mündung, die erste Gartenschau auf 80 Kilometern.

    Von links nach rechts:
    Bernd Friedrich (Erster Landesbeamte, Rems-Murr-Kreis), OB Andreas Hesky (Waiblingen), Ankündigung Remstal Gartenschau 2019 in Schwäbisch Gmünd_Foto_Gmuender_Tagespost Dr. Utz Remlinger (Landkreis Ludwigsburg), Landrat Klaus Pavel (Ostalbkreis), EBM Thomas Deißler (Weinstadt), Prof. Hubert Möhrle (bwgrün.de), OB Dirk Schönberger (Remseck am Neckar), Thomas Bopp (Verband Region Stuttgart), OB Matthias Klopfer (Schorndorf), OB Richard Arnold (Schwäbisch Gmünd), BM Andreas Schaffer (Plüderhausen), BM Wolfgang Hofer (Essingen), Horst Schaal (Kernen)

16 Bürgermeister am Remsstrand

  • Noch fünf Jahre bis zur Interkommunalen Gartenschau 2019, an der 16 Städte und Gemeinden beteiligt sind. Alle 16 Oberbürgermeister und Bürgermeister sowie die Verbandsvorsitzenden und Vertreter der Landkreise und des Regierungspräsidiums haben sich zu einer gemeinsamen Sitzung in Schwäbisch Gmünd getroffen.

    Danach führte Bürgermeister Dr. Joachim Bläse die Gruppe Bürgermeister am Remsstrand in Schwäbisch Gmünd durch das Gartenschaugelände, unter anderem auch zum Remsstrand, wo das Foto entstand. Die Interkommunale Gartenschau Remstal 2019 präsentiert sich auf der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd. Zu finden sind drei Gartenschau-Perlenblumen auf dem Gartenschaugelände im „Erdenreich" direkt am Remsstrand bei den Strandkörben.

Die IKG hat es schon in die Abiprüfung geschaft

  • Nathalie Huchel hat sich für ihr mündliches Abitur die Interkommunale Gartenschau 2019 zum Thema gewählt und mit Erfolg präsentiert
     
    (nia) – Am Ende gab es 13 von 15 Punkten für Nathalie Huchel in ihrer mündlichen Abitur-präsentation am Remstal-Gymnasium in Weinstadt. Im Interview erzählt die 18-Jährige, mündliches Abitur mit dem Thema Gartenschau 2019 weshalb sie sich gerade das Thema „Interkommunale Gartenschau 2019“ (IKG) gewählt hat. Um genau zu sein, lautete die Fragestellung „Grünprojekte – nachhaltige Renaturierung und Mobilisierung oder nur hohe Kosten für ein kurzzeitiges Naturerlebnis?“
     
    Wie sind Sie auf die Idee gekommen, gerade die Interkommunale Gartenschau als Thema für ihr Abi zu wählen?
    Nathalia Huchel: Das war eigentlich ein Zufall. Ich habe Zeitung gelesen und da stand etwas von der Interkommunalen Gartenschau 2019. Davon hatte ich noch nie etwas gehört. Bei der Recherche kam ich auf die Homepage, fand es gleich total interessant und dachte, das könnte ein gutes Thema sein. Mein Lehrer wollte auch, dass wir uns Themen suchen, die mit der Gegend hier zu tun haben.
     
    Ist eine Gartenschau für Jugendliche überhaupt interessant?
    Huchel: Für mich schon, fürs Abi und auch so. Vor allem deshalb...
    Ausführliche Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

Strandparty am Start- und Endpunkt der ikG 2019

  • Der neue Neckarstrand ist Start- und Endpunkt der interkommunalen Gartenschau "Stadt. Land. Rems 2019" und ein weiterer herausragender Baustein im Landschaftspark Neckar des Verbandes Region Stuttgart.
    Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, die Einweihung der neuen Attraktion der Stadt mitzufeiern. Am Samstag, 12. Juli, gibt es eine Strandparty: ab 16 Uhr wird rund um den Strand bewirtet, ab 19 Uhr spielt
    Strand am Neckar, Mündung Rems
    die Cherry Gehring Band. Am Sonntag, 13. Juli, wird ein Familienfest gefeiert.Ab 12 Uhr wird bewirtet, es gibt Musik und ab 13 Uhr verschiedene Aufführungen von Remsecker Vereinen rund um den Strand. Ab 16 Uhr herrscht dann Strandgefühl pur mit der karibischen Band Saoco Loco und ihren Salsa-Klängen. Der Eintritt ist frei.

Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd

  • Die Interkommunale Gartenschau Remstal 2019 präsentiert sich vom 30. April bis 12. Oktober 2014 auf der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd. Zu finden sind drei Gartenschau-Perlenblumen auf dem Gartenschaugelände im "Erdenreich" direkt am Remsstrand.


    Abbildung Perlenblumen für LGS

Kraftakt für ein Leuchtturmprojekt

  • Für das Sportvereinszentrum der SG Schorndorf war erster Spatenstich. Das Sportvereinszentrum soll nicht nur Vereinsheim und Geschäftsstelle des Schorndorfer Großvereins sein, sondern ist auch in den Sportpark Rems eingebettet, der zur interkommunalen Gartenschau 2019 in Schorndorf entstehen soll.
    Ziel der Verantwortlichenist es, den Bau des Sportvereinszentrum  bis zum Herbst 2015 fertigzustellen. Weiter zur Presse-Information.
    SG Vereinsheim

Essingen weiht "Florine" ein

  • Essingen. Die Skulptur, die direkt von der Bundesstraße B 29 erkennbar ist, weist auf die interkommunale Gartenschau Remstal 2019 hin, an welcher die Gemeinde Essingen, als Quellort der Rems, selbstverständlich aktiv mitwirkt. „Florine“ trägt viele verschiedene Elemente, welche eine Beziehung zur Gemeinde und zur interkommunalen Gartenschau Remstal 2019 herstellen. So sind die vier Jahreszeiten dargestellt, eine große Blüte verweist auf das Thema Garten, ein Schwimmring sowie die teilweise blaue Bemalung schaffen die Verbindung zum Wasser und zum Remsursprung. Ein großer Hut schützt „Florine“ vor Sonne und Regen. Ausführliche Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

    Forine kündigt Gartenschau an Gartenschau-Florine am Ortseingang Essingen



Im Remstal beginnt die verbindliche Planungsphase

  • 16 Kommunen und Region Stuttgart unterzeichnen Vereinbarung für die Interkommunale Gartenschau Remstal 2019 – in Anwesenheit von Minister Bonde.
    Die Interkommunale Gartenschau Remstal 2019 nimmt weiter Gestalt an. 16 Städte und Gemeinden sowie Vertreter des Verbands Region Stuttgart haben heute in Anwesenheit von Alexander Bonde, Minister für Ländlichen Raum und Ver-braucherschutz, und Regierungspräsident Johannes Schmalzl die Durchführungsvereinbarung unterzeichnet. Die Unterschriften geben den Startschuss für die weiteren verbindlichen Planungen. In der Vereinbarung verpflichten sich die Kommunen unter-einander und gegenüber dem Land, ihren inhaltlichen und finanziellen Beitrag zur Interkommunalen Gartenschau 2019 zu leisten. Weiter zur Presse-Information.

    Gruppenbild bei Unterzeichnung Durchführungsvereinbarung Gruppenbild Präsidium bei Unterzeichnung Durchführungsvereinbarung

Auszeichnung für das Remstal-Gartenschau Projekt

  • Die „Interkommunale Gartenschau Remstal 2019 – Stadt, Land, Rems“ wurde als beispielhaftes und zukunftsweisendes Projekt bei der Landesinitiative 2013 „Mittendrin ist Leben. Grün in Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg“ prämiert.
    Minister Winfried Hermann hatte Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen aufgerufen, Projekte im Rahmen dieser Landesinitiative einzureichen. Aus über 100 Einsendungen zu den Handlungs-feldern „Integrierte Grünkonzepte der Stadtentwicklung“, „Grün im öffentlichen Raum“, „Grün im halböffentlichen und privaten Raum sowie „Grün am Gebäude“ wählten das Ministerium und die Partner der Initiative Projekte aus, die als besonders gelungen gelten. Diese wurden am Dienstag, 29.Oktober 2013 im Rahmen eines Fachforums durch den Minister ausgezeichnet. Weiter zur Presse-Information.

    Urkundenübergabe beim Landeswettbewerb Mittendrin ist Leben 11.2013
    Landeswettbewerb-Mittendrin ist Leben
  • Remstal Gartenschau 2019 GmbH
  • Urbanstraße 24
  • 73614 Schorndorf